Welcher G20 Demo-Typ bist du?

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Einige Demos zum G20-Gipfel hat die Polizei genehmigt. Andere Aktionen, etwa das G20-Camp, stehen nach wie vor auf der Kippe. Ist das gerechtfertigt?

Manche Demonstranten haben angekündigt, notfalls auch mit Gewalt gegen G20 zu protestieren. Ist das der richtige Weg?

Öffentlicher Protest bedeutet für dich in erster Linie:

Das Treffen der 20 wichtigsten Staatschefs mitten in Hamburg abzuhalten, wird teils heftig kritisiert. Wo sollte der G20-Gipfel am besten stattfinden?

Drei verschiedene G20-Demos finden am gleichen Tag (7. Juli) statt. Welcher Titel klingt für dich passend?

Welcher G20 Demo-Typ bist du?
Friedlich

Du willst gegen G20 demonstrieren — jedoch friedlich! Dabei stört dich vor allem die aggressive Haltung einiger Aktivisten, für die Gewalt nur ein Mittel zur Selbstinszenierung ist. Für dich muss Protest kreativ sein: Konzerte oder ein Fahrradkorso gegen das Gipfeltreffen sind genau dein Ding.
Intellektuell

Du beschäftigst dich seit Wochen mit dem Für und Wider des Gipfels. Du willst weder ein Teil gewaltbereiter Krawallmacher sein, noch an politisch nichtssagenden Großveranstaltungen teilnehmen. Für dich kommt nur die alternative Form des Protests in Frage, die sich bildungspolitisch, kulturell und konstruktiv mit dem Treffen auseinandersetzt.
Aktivist

Für dich ist die Sache klar: Du musst auf die Straße und lautstark protestieren, mit Trillerpfeife, Transparent und sichtbarer Attitüde. Außerdem trägst du schon seit Wochen Sprücheshirts, um deine Überzeugung kundzutun. Wer dich sucht, findet dich Handzettel verteilend in der Fußgängerzone. Auch wenn du bei einer Demo nicht in der ersten Reihe stehst, bist du doch immer Teil der Protestbewegung. Sinnlose Gewalt lehnst du eher ab — egal ob von Demonstranten oder der Polizei.
Gewaltbereit

Du kämpfst an vorderster Front gegen den G20-Gipfel, notfalls auch mit den Fäusten. Extreme Situationen rechtfertigen extreme Maßnahmen. Es reicht dir nicht, nur Graffitis an die Wände zu sprühen, die willst den Gipfel verhindern, ihn blockieren. Dabei nimmst du in Kauf, dass dein persönlicher Protest in Harburg enden könnte: in einer durchgehend geöffneten Erstaufnahmestelle für Krawallmacher.

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Robert Bauguitte, Jahrgang 1988, liebt den Ruhrpott, vertraut aber kulinarisch auf seine französischhugenottische Herkunft. Am liebsten kocht er „Coq au vin“ oder backt Flammkuchen. Sonst trifft man ihn oft im Fußballstadion, wo er für die Sportzeitung „Reviersport“ als freier Mitarbeiter gearbeitet hat. Er ist in Duisburg geboren, dennoch brennt Roberts Herz für den Verein Wattenscheid 09 (aus Bochum). In Hamburg trifft man ihn häufig bei St.-Pauli-Spielen an, zu denen er schon während seines MeWi-Studiums sogar aus Siegen angereist ist. Neben dem Sport interessiert er sich vor allem für Kultur, die Elbphilharmonie begeistert ihn besonders.