Der Krieg in Syrien zwang viele Menschen zur Flucht. Einer von ihnen ist der freie Fotograf Amad Hamed. FINK.HAMBURG hat mit ihm über seine Flucht nach Deutschland gesprochen – als Nichtschwimmer in einem Gummiboot. Heute sagt er: „Ich werde Hamburg nie wieder verlassen!“
Amad Hamed floh 2015 nach Deutschland. Es war nicht das erste Mal, dass er seine Heimat infolge einer Krise verlassen musste. Zunächst suchte er nach dem Krieg in Syrien Schutz in der Türkei. Aber er blieb nicht lange. Zunehmender Rassismus zwang ihn, das Land erneut zu verlassen. Deutschland wurde schließlich zu seiner neuen Heimat.
Über das Mittelmeer, durch mehrere Länder, mit nur dem Nötigsten im Gepäck – Hamed blickt auf seine Flucht als Nichtschwimmer zurück. Heute arbeitet er als Freelancer im Bereich Fotografie und Grafikdesign in Hamburg.
Er ist kein gebürtiger Hamburger, aber mit voller Überzeugung in der Stadt zu Hause. Denn für ihn ist Hamburg die perfekte Stadt. Da hat das Hamburger Wetter auch keinen negativen Einfluss drauf. Ganz im Gegenteil: Bei Regen und Nebel fühlt er sich am wohlsten.
In einer neuen Folge von „People of Hamburg“ spricht er über seinen Neuanfang in der Hansestadt. Er sagt, warum sich die Kinder von Gastarbeiter*innen von Menschen mit direkter Auswanderererfahrung unterscheiden und was er sich von Hamburger*innen im Umgang mit geflüchteten Menschen wünscht.
„Wir schaffen das!“ Die drei Worte von Angela Merkel prägen auch rund zehn Jahre später noch Debatten über Flucht und Migration. Hamed war direkt von ihnen betroffen und erzählt, wie ihn die damalige Bundeskanzlerin geprägt hat.
Podcast-Illustration von Alina Uhrich.
Sound Intro und Outro von Swan Joulin.
“People of Hamburg”
Unsere Serie People of Hamburg rückt Menschen aus Hamburg in den Fokus. In Podcasts oder Porträts erzählen Menschen ihre Geschichten – von bekannten Persönlichkeiten bis hin zu denen, die oft im Hintergrund bleiben. Wir wollen die kulturelle und soziale Vielfalt Hamburgs sichtbar machen und neue Einblicke in das Leben unserer Stadt geben.
Seray Ünsal liefert ab. Mal 200 Rosen aus dem Blumenladen ihrer Familie, vor allem aber klare Botschaften: „Ich will der Boss sein, um Frauen zum Boss zu machen.“ Mit diesem Satz hing sie bereits auf Plakaten der Körber-Stiftung in ihrer Heimatstadt Hamburg. Das Motto zieht sich weiterhin durch Serays Leben. Geboren 2002, studierte sie Politikwissenschaften und arbeitete unter anderem beim NDR im Community Management sowie bei Radio Energy. Ihr Herzensthema: Frauenrechte, insbesondere die Aufklärung über Femizide. Die Energie dafür zieht sie aus einem jährlichen Gossip-Girl-Marathon und Pfingstrosen, ihren Lieblingsblumen.
Kürzel: say







