Am DESY beschäftigt die Wissenschaft sich nicht nur mit Teilchenbeschleunigern, sondern auch mit nachhaltigen Lösungen. FINK.HAMBURG war vor Ort und wirft einen Blick auf die Nachhaltigkeitsstrategie am Forschungscampus.

Ein dicht bebauter Campus mit vielen versiegelten Flächen, wo Regenwasser nicht versickern kann. So sieht es zwischen den großen Hallen mit Laboren und Teilchenbeschleunigern auf dem Forschungscampus des Deutschen Elektronen Synchrotron (DESY) aus. Am DESY in Hamburg-Bahrenfeld forschen Wissenschaftler*innen seit über 60 Jahren. Inmitten des Campus steht auch die Halle 36. Sie ist das erste Pilotprojekt im Rahmen des „Green DESY” auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Die Fassaden und das Dach der Halle sollen im Laufe der nächsten Jahre vollständig begrünt werden. „Es ist wichtig, der Natur Raum zu geben”, erklärt Dr. Kathrin Schulz, Leiterin der Abteilung Nachhaltigkeit. 

Teiche als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie

Doch das ist nicht die einzige Nachhaltigkeitsstrategie des DESYs: Im Rahmen des Grünwassermanagements wird auf dem Campus in mehreren Teichen Regenwasser gesammelt. Die Teiche fungieren wie ein Vorratsspeicher. Das Wasser wird so genutzt, dass es möglichst effizient wiederverwendet werden kann. Auf dem DESY-Gelände, werden Pflanzen damit bewässert. Zukünftig sollen auch die Grünflächen der Halle 36 damit bewässert werden. 

Anlage zur Abwärmerückgewinnung

Der Stromverbrauch des DESYs entspricht einem Jahresverbrauch von über 40.000 Haushalten. Den Strom bezieht das DESY extern, aber den eigenen Wärmebedarf deckt das DESY zu zwei Dritteln selbst. Denn um auch den Wärmebedarf nachhaltiger zu gestalten, nutzt das DESY seit einigen Jahren die sogenannte Kryogenik-Anlage: Die Anlage kühlt das stark erhitzte Helium, dass aus der Forschung kommt, herunter. Dabei entsteht Abwärme, die beispielsweise zum Heizen verwendet wird. Wie die nachhaltigen Projekte auf dem DESY in Realität aussehen, ist im Video zu sehen.

Miriam Mair, Jahrgang 2001, reiste durch ganz Schweden, um das beste Zimtschneckenrezept des Landes zu finden. Dabei stolperte sie fast über einen Elch und ging freiwillig bei minus 20 Grad baden. In Passau studierte sie Journalistik und Strategische Kommunikation. Während eines Praktikums beim ZDF machte Miriam verschiedene Straßenumfragen. Auch PR reizte sie, bis sie eine Eiscreme vermarkten sollte, die sie nicht mochte. Da war klar: Sie wird Journalistin. Schon als Kind wollte sie werden wie Karla Kolumna, die rasende Reporterin. Das beste Zimtschneckenrezept kreierte Miriam übrigens schlicht selbst. Kürzel: mai

Katharina Schöndorfer, Jahrgang 2000, servierte nach dem Abitur Bier und Brezn im Dirndl – in einem bayerischen Wirtshaus mitten in Melbourne. Als Kind überlegte Kathi als Astronautin zum Mond zu fliegen, bis sie merkte, dass Physik nicht ganz ihre Umlaufbahn ist. Heute will sie Journalistin werden. Sie studierte Journalistik, Strategische Kommunikation und Politikwissenschaft in Passau. Im Studium gelang Kathi ihr erster journalistischer Pitch an PULS zum Thema Nacktheit. Die BR-Redaktion kaufte ihr und ihrer Studienkollegin die Themenidee für die PULS Reportage “7 Tage nackt” ab. Nach ihrem Auslandssemester in Estland absolvierte sie Praktika beim BR und dem Münchner Radiosender Gong 96.3. Einen Podcast auf Estnisch? Parem mitte (Besser nicht). Kürzel: kat

Paula Maria Coscia, Jahrgang 2000, kocht laut ihrer Freunde die beste Bolognese. Sellerie, Rotwein und (ihre italienischen) Wurzeln sind ihr Geheimnis. Passend zu ihrer Leidenschaft für Kulinarik berichtete sie als Videojournalistin für Sat 1 über die Torten einer familiengeführten Konditorei. Als sie 2019 in Hong Kong vor gewalttätigen Auseinandersetzungen fliehen musste, versteckte sie sich bei McDonalds. Dieses Erlebnis hat sie nicht davon abgeschreckt, die Welt weiter entdecken und darüber berichten zu wollen. Erst einmal geht sie nach Hamburg – nicht weit von ihrer Heimatstadt Kiel, wo sie Deutsch und Philosophie studierte. Kürzel: cos

Vorträge über jüdisches Leben, Podcast- und Fernsehauftritte in der “Tagesschau” sowie Shakehands mit Robert Habeck – Alltag für Rebecca Vaneeva, Jahrgang 2001. Ihre jüdischen Wurzeln spielen für Rebecca eine große Rolle, daher ist die gebürtige Hamburgerin auch Vorsitzende in einem jüdischen Studierendenverband. Wenn sie mal nicht ehrenamtlich unterwegs ist, liest Rebecca die Thesen von Pierre Bourdieu, singt die Songs ihres Lieblings-„Friends“-Charakters Phoebe oder backt ihre berühmten Hefe-Zöpfe. Nach einem Studium in Sozialökonomie und Erfahrungen vor der Kamera wagt Rebecca jetzt den Blick hinter die Kulissen des Journalismus – die perfekte Gelegenheit, um den Kontakt zu Robert Habeck aufzufrischen.
Kürzel: rev

Sophie Quaas, 2000 in Meißen geboren, ist USA-Kennerin: Ob als AuPair in San Diego, beim Wandern durch den Grand Canyon oder als Couchsurferin in Alaska, Sophie ist durch und durch Abenteurerin – Zelten auf Festivals ausgenommen. Ihren Bachelor machte sie in Medienforschung in Dresden. Dort arbeitete sie in einer Agentur im Employer Branding sowie in der Unternehmenskommunikation für Sunfire, eines der größten Wasserstoff-Unternehmen Europas. Für die Eröffnung einer neuen Produktionsstätte interviewte Sophie 2023 die Wirtschaftsministerin von NRW, Mona Neubaur – selbstverständlich auf Englisch. Ihr Plan für die Zukunft: Weitere Interviews als Journalistin führen. Kürzel: soq

Antonia Telgmann, Jahrgang 1999, hat früh gelernt, ihre Koffer zu packen. Sie hatte bereits in Dänemark und Singapur gelebt, als sie mit zwölf Jahren nach Hamburg zog. In Asien entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Schwimmen. 2016 kraulte sie bei der Deutschen Meisterschaft als Teil der Staffel. Später studierte sie Politikwissenschaft in Bremen und absolvierte ein Praktikum bei RTL Nord. Für die Onlineredaktion von Radio Bremen, Buten un Binnen, interviewte sie den Knigge-Rat, schrieb über ein Klimacamp für Kinder und berichtete über ehrenamtliches Engagement. Als Kind wollte sie sich bei „Wetten, dass..?“ bewerben – sie konnte alle „Bibi & Tina“-Kassetten am ersten Satz erkennen. Heute träumt sie davon, als Auslandskorrespondentin nach Singapur zurückzukehren.

Kürzel: tel

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