Political Animals
Der Eröffnungsfilm "Political Animals". Film: Political Animals

Das Filmfest Hamburg ist zwar vorbei, doch das nächste Festival steht bereits vor der Tür. In den nächsten fünf Tagen finden die Lesbisch-Schwulen-Filmtage in Hamburg statt.

Von Dienstag bis Sonntag werden im Rahmen der 28. Lesbisch-Schwulen-Filmtage in Hamburg mehr als 130 Filme zu sehen sein, die Gleichgeschlechtlichkeit thematisieren und von homosexuellen Regisseuren stammen. Begleitet wird das Programm von Wettbewerben und Workshops.

Die Eröffnungsgala der Filmtage findet am Dienstagabend in der Kampnagelfabrik statt. In Anwesenheit von Regisseurin Tracy Wares wird hier der Dokumentarfilm „Political Animals“ gezeigt. Hier geht es um ein lesbisches Vierergespann, das in den 90er- und 2000er-Jahren politischen Aktivismus für die LGBTIQ-Community in Kalifornien betrieben hat.

Den Abschluss macht am Sonntag der Film „A Moment in the Reeds“. Dort geht es um einen schwulen Finnen, der in Paris Literatur studiert. Als er in den Ferien wieder nach Hause kommt, sieht er sich mit seinem Vater konfrontiert, der die Sexualität und den Lebensweg seines Sohnes nicht akzeptieren kann. Im Anschluss findet die Abschlussgala im Metropolis-Kino statt.

Das Programm und Tickets gibt es online.

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Oliver Koop, Jahrgang 1989, beschäftigt sich am liebsten mit dem, was für andere ein Graus ist: Daten. Was sie bedeuten, wie man sie nutzt oder visualisiert, findet er spannend. Er ist ausgebildeter Medienkaufmann und lernte im Studium des Bibliotheks- und Informationsmanagements, wie man mit Nullen und Einsen umgeht. Auch privat schlägt er sich gerne durch digitale Welten, zum Beispiel mit Schwert und Schild in Rollenspielen. „World of Warcraft“ spielt er schon seit 2005 – sein Lieblingscharakter ist ein Nachtelfen-Schurke auf Level 110.