Altonaer Bahnhof
Der bisherige Bahnhof. Foto: Martin Dieter (CC BY-SA 3.0)

Das Genehmigungsverfahren für den Bau des neuen Altonaer Bahnhofs wird von der EU-Kommission überprüft. Der Grund seien Ungereimtheiten bei der Vergabe von Baugenehmigungen.

Die EU-Kommission prüft eine Beschwerde gegen die Vergabe der Baugenehmigung für das Gebäude des neuen Altonaer Fernbahnhofs am Diebsteich, wie „Spiegel Online“ berichtete. Würde die Kommission zum Ergebnis kommen, dass das EU-Recht verletzt wurde, könne der Bauauftrag neu ausgeschrieben oder die Stadt mit einer Strafe belegt werden.

Um den Bauauftrag konnten sich Anbieter bis Februar 2017 europaweit bei der Stadt Hamburg bewerben. Die Firma, die den Zuschlag erhielt, wurde jedoch erst im Juli 2017 gegründet. Das soll nun durch die EU-Kommission geprüft werden. Die Stadt äußerte sich bisher nicht zu dieser Sache.

Die ersten Arbeiten am neuen Fernbahnhof waren im Februar gestartet. In diesem Zusammenhang gründete sich die Bürgerinitiative Altona Prellbock, die gegen das 360 Millionen teure Projekt klagte und die Verlegung des Bahnhofs aus dem belebten Zentrum Altonas kritisieren. Vertreter der Initiative sagten dem „Hamburger Abendblatt“, dass der neue Bahnhof in Diebsteich in der „Pampa“ gebaut würde.

Intransparente Verträge

Im April kritisierte der Hamburger Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit die Intransparenz bei den Verträgen zu den Bauten des Altonaer Bahnhofs, wie „Spiegel Online“ berichtete. Die Stadt Hamburg habe den Vertrag mit zahlreichen Schwärzungen veröffentlicht.

er

Vorheriger ArtikelPolitiker wollen Klagerecht einschränken
Nächster ArtikelRide of Silence für getötete Radfahrerin
Eric Recke, Jahrgang 1987, nimmt jeden Morgen drei Gramm Vitamin C und ist überzeugt, dass er deshalb 120 Jahre alt werden wird. Als Sohn zweier DDR-Schwimmstars sah es zunächst so aus, als stehe auch ihm eine Karriere als Leistungssportler bevor, später wollte er sogar einmal Polizist werden. Am Ende studierte Eric dann aber Sozialpädagogik, bis heute schiebt er Schichtdienste in einer Betreuungseinrichtung für Jugendliche. Es gibt an der HAW Hamburg kaum ein studentisches Gremium, dem er noch nicht angehört hat. Die Studierendenzeitung „IMPULS“ hat er mitgegründet und ein Buch über die Geschichte der Olympischen Spiele geschrieben. Trotz seines anstrengenden Lebenswandels verzichtet Eric morgens auf Kaffee: das dauert ihm einfach zu lange. Kürzel: er