Müll an einem Strand. Foto: Sergei Tokmakov/Pixabay
Müll an einem Strand. Foto: Sergei Tokmakov/Pixabay

Millionen Tonnen Plastik, Temperaturanstieg, Artensterben: Um die Meere steht es schlecht. Ein Hamburger Filmfestival zeigt am Freitag Lösungen für den Schutz unserer Meere auf.

Mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Durch die Erderwärmung erwärmen sich auch die Meere zunehmend. Die Folgen: Monsunartige Regenfälle, Extremwetterereignisse und ganze Landstriche, die im Meer zu versinken drohen. Außerdem landen laut WWF jährlich zwischen 4,8 und 12,7 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen. Ganze Ökosysteme sind gefährdet und das Mikroplastik gelangt auch in unsere Nahrungketten.

Das Hamburger Deepwave Filmfestival möchte am Freitag Lösungen für den Meeresschutz aufzeigen. “Wir wissen alle, wie dramatisch es um die Meere steht – also brauchen wir nicht noch mehr dystopische Filme”, heißt es dazu auf der Event-Webseite. Für Anna Groß, Geschäftsführerin vom Deepwave e.V., sind bei den gezeigten Filmen neue Perspektiven wichtig: “Es geht wirklich darum, dass wir Lösungen vorschlagen, die noch nicht bekannt sind”. Sehr viele Projekte zum Meeresschutz würden nicht kommuniziert werden. “Dafür bieten wir eine Plattform an”, sagt Groß.

Rückkehr von Blauwalen und Schutz von Riffen

Zum Programm gehört unter anderem ein Kurzfilm über Kieler Algenfarmer*innen. Der Film “Way of Life” zeigt, wie Bewohner*innen von Koh Tao in Thailand mit dem enormen Andrang an Taucher*innen umgehen. Der Film “Blue Whales: Return of the Giants” zeigt, wie sich der Blauwal-Bestand in den Meeren erholt.

Zuschauer*innen können sich bei der Podiumsdiskussion und bei veganem Essen austauschen. “Es wird nicht um den heißen Brei geredet,” verspricht Groß. Der Einlass startet im Lichtmess-Kino am 31. Mai um 17.30 Uhr. Der Eintritt zum Filmfestival ist frei.

lab

Laurenz Blume, Jahrgang 1999, behauptet von sich selbst, er mache die besten Zimtschnecken. Für die "Neue Osnabrücker Zeitung" schrieb er unter anderem über Schnecken im Garten, Schützenfeste im Norden und tickerte zu "Aktenzeichen XY". Während seines Praktikums bei Spiegel TV recherchierte er für das investigative Dokuformat "Die Spur", führte Vorgespräche mit Protagonisten und begleitete einen Dreh. In seinem Geburtsort Kiel absolvierte Laurenz den Bachelor in Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation. Ausgerechnet als Nordlicht stammt sein einziger Pokal von einem Skirennen. Die Zimtschnecken hätten aber auch einen verdient, sagt die FINK.HAMBURG-Redaktion. Kürzel: lab

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