Hamburg Harley Days: Eine Gruppe Motorradfahrer*innen fährt auf einer abgesperrten Straße.
Die Hamburg Harley Days sind Europas größtes innerstädtisches Biker-Treffen. Foto: Markus Scholz/dpa

Action auf dem Hamburger Großmarkt: Für Motorradfahrende sind die Hamburg Harley Days ein Highlight des Jahres. Manche Anwohner*innen sind wenig begeistert.

Erneut erwartet die Stadt Hamburg tausende Motorradfahrende zu den alljährlichen Hamburg Harley Days. Vom 28. bis zum 30. Juni dürfen sich Besuchende auf verschiedene Shows, Live-Musik und BBQ-Spezialitäten freuen. Bereits seit 2010 findet das Event einmal im Jahr auf dem Hamburger Großmarkt-Gelände statt.

BBQs, Touren, Live-Shows und mehr

Für das komplette Wochenende sind verschiedene Veranstaltungen geplant. Das Programm besteht aus täglich stattfindenden Stunt-Shows, Live-Musik, zwei BBQ-Meisterschaften, einer Custombike-Show am Samstag und der abschließenden Parade am Sonntag. Insgesamt sind Auftritte von 19 Bands geplant. Erstmals finden dieses Jahr auch die Hamburger Tattoo-Tage auf dem Gelände statt.

Neben den Demo-Rides, bei denen Interessierte mit Motorradführerschein auf einer Harley Davidson Probe fahren dürfen, werden ebenfalls geführte Touren angeboten. Geplant sind unter anderem Routen in Richtung Altes Land, Zollenspieker Fährhaus und Lüneburger Heide.

Wer an Europas größtem Biker-City-Event teilnehmen möchte, zahlt für ein Einzelticket für Freitag und Samstag jeweils elf Euro (der Sonntag ist frei). Ein Wochenendticket liegt bei 20 Euro.

Abschluss-Parade durch Hamburg

Zum Abschluss des Harley-Wochenendes findet eine 30 Kilometer lange Parade durch Hamburg statt. Gestartet wird am Großmarkt in Richtung Veddel entlang der Hafenrandstraße. Weiter über die Köhlbrandbrücke geht es direkt in den Hafen. Zurück führt die Route über die Freihafenbrücke durch die HafenCity, entlang der Landungsbrücken, vorbei am Fischmarkt, über die Reeperbahn erneut zum Großmarkt.

Die Veranstaltenden bitten die Motorradfahrer*innen, Rücksicht auf die Bewohner*innen in Hamburg zu nehmen. In der Vergangenheit kam es zu Beschwerden aufgrund der Lautstärke. Daher sollen Burn-outs oder Durchfahrten durch Wohngebiete unterlassen werden.

lak/dpa

Lara Kitzinger, geboren 1999, würde gerne mal in New York leben. Aber nur kurz, denn ihr eigentliches Ziel ist Sankt Peter-Ording. An der Nordseeküste würde sie nicht nur leben wollen, sondern auch eine Lokalzeitung gründen. Die ersten Erfahrungen dafür sammelte sie beim “Pinneberger Tageblatt”. Bei einem Bericht über die besten Cafés im Kreis bekam sie kein einziges Stück Kuchen. Kein Problem: Lara backt einfach selbst. Studiert hat sie Kommunikation und Medienmanagement an der Fernuni IST, nebenbei für Netzwelt.de über Filme und Serien geschrieben. Zu Hause in Buchholz hat Lara eine Holsteiner Stute. Mit der will sie irgendwann am Strand von Sankt Peter-Ording entlang zur Arbeit reiten. Kürzel: lak

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