Ein rauchender Schornstein in Hamburg Eimsbüttel. Daneben der Fernsehturm.
Niedrigere Temperaturen treiben Heizkosten 2025 in die Höhe. Foto: Marcus Brandt/dpa

Hamburgs Haushalte müssen sich auf eine höhere Heizkostenabrechnung für 2025 einstellen. Besonders betroffen, sind Menschen, die mit Fernwärme heizen. Heizen mit Öl war vergleichweise günstig.

Hamburger*innen müssen sich für das Jahr 2025 auf eine höhere Heizkostenabrechnung einstellen. Die Heizkosten seien laut dem Energiedienstleister Techem in Hamburg im Vergleich zum Vorjahr 2024 durchschnittlich um 7,8 Prozent gestiegen. Das Unternehmen hat einen Preisvergleich durchgeführt und veröffentlicht. Und das obwohl die Preise für Gas, Strom und Heizöl im Gesamtvergleich eigentlich gesunken sind. Zu erklären ist dies mit niedrigeren Temperaturen.

Im Durchschnitt war es 2025 kälter als 2024. Ausschlaggebend waren demnach vor allem ein vergleichsweise kalter Februar sowie ein Kälteeinbruch im November mit Frost und Schneefall. Deshalb mussten die Hamburger*innen mehr heizen. Der höhere Verbrauch überkompensiere die Preisrückgänge, so Techem. Grundlage der Berechnungen sind der EU-Verbraucherpreisindex sowie Wetterdaten, die vom Deutschen Wetterdienst geprüft wurden.

Für wen es am teuersten wird

Hamburger*innen, die mit Fernwärme heizen, sind am stärksten vom Kostenanstieg betroffen. Sie müssen 12,4 Prozent mehr bezahlen. Die Kosten für Gas sind durch den höheren Verbrauch um 8,9 Prozent gestiegen, für strombetriebene Heizungen um 8,3 Prozent. Bezieher*innen von Heizöl, müssen mit einem geringen Anstieg von 1,6 Prozent rechnen. „Das Heizen mit Öl war das vierte Jahr in Folge günstiger als das Heizen mit Gas”, sagte Verivox-Energieexperte Thorsten Storck gegenüber der Tagesschau.

Hamburg bei Heizkosten leicht unter dem Durchschnitt

Techem hat die Kostenentwicklung in den 50 größten Städten Deutschlands miteinander verglichen. In Hamburg liegt der Kostenanstieg leicht unter dem bundesweiten Durchschnitt. Am schwächsten stiegen die Kosten in Kiel (0,7 Prozent) und am stärksten in Karlsruhe (21 Prozent). Unterschiedliche Wetterbedingungen und Witterungsverhältnissen seien die Hauptgründe.

mai/dpa

Miriam Mair, Jahrgang 2001, reiste durch ganz Schweden, um das beste Zimtschneckenrezept des Landes zu finden. Dabei stolperte sie fast über einen Elch und ging freiwillig bei minus 20 Grad baden. In Passau studierte sie Journalistik und Strategische Kommunikation. Während eines Praktikums beim ZDF machte Miriam verschiedene Straßenumfragen. Auch PR reizte sie, bis sie eine Eiscreme vermarkten sollte, die sie nicht mochte. Da war klar: Sie wird Journalistin. Schon als Kind wollte sie werden wie Karla Kolumna, die rasende Reporterin. Das beste Zimtschneckenrezept kreierte Miriam übrigens schlicht selbst. Kürzel: mai

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