
Die Grabplatte von Helmut Schmidt und seiner Frau wurde bereits das zweite Mal von bisher Unbekannten mit Hakenkreuzen beschmiert. Der Staatsschutz ermittelt.
Das Grab des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt und seiner Frau Hannelore Loki Schmidt wurden erneut mit Hakenkreuzen beschmiert. Das Grab befindet sich auf dem Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf. Die Polzei deckte die orangefarbenen Nazi-Symbole, die sich auf dem Grabstein befanden ab. Die Täter*innen sind bisher nicht bekannt.
Steinmetzen sollen die Farbe im Laufe des Montages entfernen, so eine Friedhofssprecherin. Im Dezember 2023 wurde die Grabplatte schon einmal verunstaltet.
Staatsschutz ermittelt gegen Unbekannt
Laut Angaben der Polizei Hamburg endeckte ein Passant die Symbole am gestrigen Sonntagnachmittag gegen 16:15 Uhr. „Nach bisherigen Erkenntnissen war der Grabstein gegen 14:20 Uhr noch unversehrt”, so Sören Zimbal, Pressesprecher der Polizei Hamburg. Der Staatsschutz würde bereits gegen Unbekannt ermitteln, wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie des Verdachts der Sachbeschädigung.
Die Helmut Schmidt Stiftung verurteilt die Tat: „Sowohl Loki als auch Helmut Schmidt haben sich stets für Freiheit, Demokratie und Völkerverständigung eingesetzt.” Menschenverachtende Gewaltherrschaft und Antisemitismus hätten sie entschieden abgelehnt.
Der ehemalige SPD-Kanzler verstarb im November 2015, seine Ehefrau Loki Schmidt im Oktober 2010. Er war der fünfte Bundeskanzler im Zeitraum 1974 bis 1982 .
kat/dpa
Katharina Schöndorfer, Jahrgang 2000, servierte nach dem Abitur Bier und Brezn im Dirndl – in einem bayerischen Wirtshaus mitten in Melbourne. Als Kind überlegte Kathi als Astronautin zum Mond zu fliegen, bis sie merkte, dass Physik nicht ganz ihre Umlaufbahn ist. Heute will sie Journalistin werden. Sie studierte Journalistik, Strategische Kommunikation und Politikwissenschaft in Passau. Im Studium gelang Kathi ihr erster journalistischer Pitch an PULS zum Thema Nacktheit. Die BR-Redaktion kaufte ihr und ihrer Studienkollegin die Themenidee für die PULS Reportage “7 Tage nackt” ab. Nach ihrem Auslandssemester in Estland absolvierte sie Praktika beim BR und dem Münchner Radiosender Gong 96.3. Einen Podcast auf Estnisch? Parem mitte (Besser nicht). Kürzel: kat







