Polarlichter über hamburg. Das Himmelphänomen wird auch Aurora bolearis genannt.
Polarlichter leuchten über Hamburg wie hier in Bergedorf. Foto: Lovis Wiefelspütz

Ein Sonnensturm sorgte in der Nacht von Montag auf Dienstag auch in Hamburg vielerorts für Polarlichter. Dienstagabend könnten erneut Polarlichter in Hamburg zu sehen sein.

In der Nacht von Montag auf Dienstag haben Polarlichter den Himmel bunt gefärbt. Besonders rote und grüne Flächen waren vielerorts zu beobachten. Das Himmelspektakel soll deutschlandweit sichtbar gewesen sein, sagte die Leiterin am Haus der Astronomie in Heidelberg, Carolin Liefke. Auch in Hamburg waren in vielen Bezirken Polarlichter zu erkennen. Am heutigen Dienstagabend könnte es erneut zu Sichtungen von Polarlichtern kommen.

Aurora bolearis

Der Fachbegriff für Polarlichter auf der Nordhalbkugel ist Aurora borealis. Ausgelöst werden diese Himmelsphänomene durch elektrisch geladene Teilchen, die von Sonnenstürmen zur Erdatmosphäre geschleudert werden. Diese in die Erdatmosphäre eindringenden Teilchen regen Sauerstoffatome an, die je nach Höhe über der Erde in unterschiedlichen Farben leuchten.

Alle elf Jahre ein Sonnensturm

So starke Ausbrüche wie in der Nacht von Montag auf Dienstag finden meist alle elf Jahre statt und können zwischen 24 bis 48 Stunden anhalten. Laut deutschem Wetterdienst können in Jahren mit solchen starken Ausbrüchen Polarlichter in etwa zehn Nächten über Norddeutschland beobachtet werden. Sofern der Mond nicht zu hell am Himmel ist und keine Wolken die Sicht verdecken.

Erkennbar durch Kameras

Noch besser als mit dem bloßen Auge lassen sich Polarlichter mit einer Kamera erkennen. Hierfür sind ein Stativ und eine möglichst offene Blende sowie eine lange Belichtungszeit von bis zu 30 Sekunden empfohlen.

low/dpa

Beim Thema Barrierefreiheit ist noch viel zu tun – findet Lovis Wiefelspütz, geboren 1997 – und es geht nicht nur um Rampen. Über Inklusion und Gleichberechtigung spricht er in seinem Podcast “Hürdenläufer” und sein Buch “Die Reise unseres Lebens” handelt von der inklusiven Weltreise mit seinem besten Freund. Stillstand nervt ihn, den mag Lovis auch in seiner Freizeit nicht. Da schreibt er Songs, fotografiert, spielt Fußball, bouldert oder hält Vorträge zum Thema Diversität. Seinen Bachelor hat er in Medienwirtschaft und Journalismus in Wilhelmshaven absolviert und war Chefredakteur von “Campus life”, dem Studierendenradio. Jetzt konzentriert er sich wieder auf seine Heimatstadt Hamburg. Kürzel: low

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