Luftmassen aus dem Südwesten sorgen in Hamburg zurzeit für einen orangefarbenen Himmel. Die Gründe sind Sahara-Staub, Waldbrände und der Hurrikan Ophelia.
Bereits gestern Abend haben Luftmassen aus dem Südwesten Luftpartikel nach Norddeutschland gebracht, die für einen orangefarbenen Himmel sorgen und die Sonne besonders kräftig strahlen lassen. Ursächlich dafür sind wohl Staubpartikel aus der Sahara, sowie die immer noch anhaltenden Waldbrände in Spanien und Portugal, durch die Rußpartikel in die Luft gelangt sind.
Bei den Luftmassen handle es sich um Ausläufer des Hurrikans Ophelia, der zuletzt über Irland wütete. “Spätestens in zwei Tagen werden die Luftpartikel weiter nach Osten gezogen sein. Aber wahrscheinlich wird man schon morgen nichts mehr von ihnen sehen”, so Michael Bauditz vom Deutschen Wetterdienst in Hamburg.
Bereits am Montag war dasselbe Phänomen noch deutlich stärker in London zu beobachten. Dort war der Himmel stundenlang rot gefärbt.
Oliver Koop, Jahrgang 1989, beschäftigt sich am liebsten mit dem, was für andere ein Graus ist: Daten. Was sie bedeuten, wie man sie nutzt oder visualisiert, findet er spannend. Er ist ausgebildeter Medienkaufmann und lernte im Studium des Bibliotheks- und Informationsmanagements, wie man mit Nullen und Einsen umgeht. Auch privat schlägt er sich gerne durch digitale Welten, zum Beispiel mit Schwert und Schild in Rollenspielen. „World of Warcraft“ spielt er schon seit 2005 – sein Lieblingscharakter ist ein Nachtelfen-Schurke auf Level 110.