In der DDR gab es ihn schon und in Hamburg stand er sogar als Alternative zum Reformationstag in der Debatte. Aber was feiern wir eigentlich genau am 8. Mai?

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Eric Recke, Jahrgang 1987, nimmt jeden Morgen drei Gramm Vitamin C und ist überzeugt, dass er deshalb 120 Jahre alt werden wird. Als Sohn zweier DDR-Schwimmstars sah es zunächst so aus, als stehe auch ihm eine Karriere als Leistungssportler bevor, später wollte er sogar einmal Polizist werden. Am Ende studierte Eric dann aber Sozialpädagogik, bis heute schiebt er Schichtdienste in einer Betreuungseinrichtung für Jugendliche. Es gibt an der HAW Hamburg kaum ein studentisches Gremium, dem er noch nicht angehört hat. Die Studierendenzeitung „IMPULS“ hat er mitgegründet und ein Buch über die Geschichte der Olympischen Spiele geschrieben. Trotz seines anstrengenden Lebenswandels verzichtet Eric morgens auf Kaffee: das dauert ihm einfach zu lange. Kürzel: er
Carl Lukas Gebhard, geboren 1993, ist gebürtiger Hamburger, also fast – er kommt aus Harburg. Seinen Bachelor und Master hat er in Göttingen in Gender Studies gemacht. In Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro Northeim und Einbeck hat er mit Schülerinnen und Schülern Erklärvideos gedreht, zum Beispiel zu Transsexualität und Mobbing. Auch im Newsroom von FINK.HAMBURG setzt er sich für das Thema Gleichstellung ein. Seine Kühlschranktür ist voll mit Magneten aus der ganzen Welt. In Vietnam trank Lukas in sechs Stunden hundert Bier mit einheimischen Senioren – deren Sprache er danach auch etwas verstand. Ein Jahr jobbte er an der Rezeption der einzigen Jugendherberge in Sankt Moritz. Dreimal in der Woche ist er in Hamburg bouldern. Sein Ziel: krass werden. lg
Hannah Lesch, Jahrgang 1994, überlebte bereits Wildwasser-Rafting mit Krokodilen in Namibia. Dort hat sie auch Bogenschießen gelernt. Nach dem Bachelor im Wissenschaftsjournalismus ging sie für ein Freiwilliges Soziales Jahr nach Afrika, um für die „Deutsche Welle Akademie“ Trainings für Medienschaffende anzubieten. Nebenbei organisierte sie ein Festival, bei dem in 48 Stunden Filme produziert wurden. Wissenschaftsjournalistin möchte sie werden, seit sie bei „Jugend forscht“ einen Preis gewonnen hat. Dafür kartierte sie Mauereidechsen. Und nein, mit Harald Lesch ist sie nicht verwandt. Ihren Namensvetter und ihr Idol würde sie trotzdem gerne mal treffen. Immerhin: Seine Gehaltsabrechnung wurde ihr beim Praktikum beim „Bayerischen Rundfunk“ aus Versehen zugestellt. Geöffnet hat sie diese aber nicht. Kürzel: hl

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