Hamburger Hafen: Containerschiffe
Der Hamburger Hafen ist wieder auf Wachstumskurs. Foto: Pixabay

Nach dem Corona-Krisenjahr 2020 konnte der Hamburger Hafen zu Jahresbeginn wieder ein Wachstum verzeichnen. Damit hat er das drittgrößte Handelsvolumen aller Seehäfen in Europa.

Trotz des anhaltenden Einflusses der Corona-Pandemie auf den Welthandel konnte der Hamburger Hafen im ersten Quartal 2021 ein Wachstum verzeichnen. Von Januar bis März gingen demnach 2,2 Millionen Standardcontainer (TEU) über die Kais. Das entspricht einem Plus von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit bleibt der Hafen in Hamburg im europäischen Vergleich auf Platz drei, nach Rotterdamm und Antwerpen.

Besonders zum Ende des Quartals besserte sich die Lage: „Wir haben ab März das Hochfahren vieler Wirtschaftsbereiche, eine stärkere Nachfrage beim Konsum und eine Stabilisierung der Hamburg anlaufenden Liniendienste festgestellt“, sagte Marketingvorstand Axel Mattern am Donnerstag. Im Vergleich zum März 2020 spreche man von einem kräftigen Plus von 9,4 Prozent. Nach derzeitiger Lage rechne man auch im weiteren Verlauf mit einem Zuwachs.

Hamburger Hafen: Erholung nach Corona-Krisenjahr

Der mit Abstand wichtigste Handelspartner für Hamburg ist China, hier gab es einen Handelszuwachs von 16 Prozent. Dahinter folgen die USA, hier stieg der Containerumschlag um 0,6 Prozent. In den beiden größten Volkswirtschaften hatte die konjunkturelle Erholung nach dem Corona-Einbruch früher und nachhaltiger eingesetzt als hierzulande. Im Corona-Krisenjahr 2020 war der Umschlag im Hamburger Hafen um 7,6 Prozent auf 126,3 Millionen Tonnen gesunken.

meh/dpa

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