Die Reederei Hapaq-Lloyd will 20 Prozent des Containerterminals des Hafenlogistikers Eurogate übernehmen. Eurogate schreibt von einer strategischen Partnerschaft. Behörden und Regulierungsstellen müsen aber noch Ja sagen.
Die Terminalgesellschaft der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd plant eine Beteiligung an einem weiteren Hamburger Containerterminal. Vereinbart worden sei, dass Hanseatic Global Terminals (HGT) 20 Prozent am Eurogate-Terminal übernimmt, wie HGT und Eurogate mitteilten. Die zuständigen Behörden und Regulierungsstellen müssen die Transaktion allerdings erst genehmigen.
Der Eurogate-Terminal, der nach eigener Aussage 2,5 Millionen Standardcontainer im Jahr umschlagen kann, ist einer von vier Containerterminals im Hamburger Hafen. Die Reederei ist bereits an einem weiteren Containerterminal im Hafen, dem Terminal Altenwerder, mit 25,1 Prozent beteiligt. Die drei anderen Containerterminals in Hamburg betreibt der Hafenlogistiker HHLA, an dem die Schweizer Containerreederei MSC beteiligt ist.
Der Bremer Hafenlogistiker Eurogate teilte mit, HGT und Eurogate hätten sich auf eine strategische Partnerschaft verständigt. „Eurogate verbindet mit dem Zustandekommen dieser Partnerschaft eine stärkere Kundenbindung von Hapag-Lloyd als starkem Partner mit einem hohen Containerumschlagvolumen”, so das Unternehmen. Mit der Reederei CMA CGM hat der Eurogate-Terminal damit bereits zwei große Reedereien als Investoren gewonnen.
Hamburger SPD-Fraktion ist erfreut
Die hafenpolitische Sprecherin der Hamburger SPD-Fraktion, Clarissa Herbst, sprach anlässlich der Neuigkeit von einem starken Signal für die Weiterentwicklung des Standorts. „Die Beteiligung unterstreicht das Vertrauen in die Zukunft des Hamburger Hafens”, sagte sie.
dpa/jas
Wer eine Leseempfehlung braucht, fragt am besten Jasper Vormschlag. Er interessiert sich für Fantasy-Bücher und “alles mit Spannung”. Seine Lieblingsbücher bespricht er auf Instagram und setzt sich kritisch mit Trends in der Branche auseinander, Beispiel KI auf Covern. 2003 in Schwanewede geboren, hat er an der HAW Hamburg Medien und Kommunikation im Bachelor studiert. Er bringt viel Expertise im Social Media Bereich mit und hat etwa für die Grünen Hamburg den TikTok-Kanal mit aufgebaut oder für die Regionalbahn Metronom Posts erstellt. Bei der Mopo arbeitete Jasper in der Redaktion mit. Trotz Fantasy-Leidenschaft möchte er nicht in einer Dystopie leben – und verzichtet daher bewusst auf Autofahren und lebt vegan. Kürzel: jas







