Sammelklage gegen Meta unterbrochen

Nach Facebook-Datenleak

Das Gebäude des Hanseatischen Oberlandesgerichts.
Das Hanseatische Oberlandesgericht wartet auf eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs. Foto: Christian Charisius/dpa

Das Hamburger Oberlandesgericht hat eine Sammelklage gegen Meta vorerst ausgesetzt. Es geht um eine Facebook-Datenpanne. 

Das Verfahren wegen eines Datenleaks bei Facebook von Mai 2018 bis September 2019 gegen den Großkonzern Meta ist in Hamburg vorerst ausgesetzt. Der Gerichtshof der Europäischen Union wird nun bewerten, ob die Musterfeststellungsklage des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (VZBV) gegen Meta zulässig ist, bevor das Verfahren fortgesetzt werden kann.

Diese Frage steht schon seit Prozessbeginn im Oktober 2025 im Raum. Meta hält das Verfahren für unzulässig. Wann das Verfahren am Oberlandesgericht weitergehen wird, ist unklar. Es wird aber wahrscheinlich einige Monate dauern.

Hintergrund der Sammelklage

Nach dem Facebook-Datenleak verbreiteten Kriminelle im April 2021 Daten von mehr als 530 Millionen Facebook-Nutzer*innen im Darknet, weshalb Verbraucherschützer Meta Verstöße gegen das Datenschutzrecht vorwerfen.

Mehr als 14.000 Menschen schlossen sich der Klage im Oktober 2025 an. Seit November 2018 können Verbraucher*innen mithilfe von Sammelklagen bzw. Musterfeststellungsklagen Anklage erheben.

ahi/dpa

„Bücher sind nicht immer besser als ihre Verfilmungen, aber oft”, sagt Anna Hillmann, Jahrgang 2002. In ihrem Geburtsort Lüneburg hat sie im Rahmen ihres Studiums der Kulturwissenschaften schon Filmszenen neu verfilmt, ihre Bachelorarbeit schrieb sie zum Thema BookTok. Für die Leuphana entwickelte Anna Memes und andere Formate für Instagram. Nach dem Bachelor absolvierte sie Praktika im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit in einer Werbeagentur in Hannover und im Lüneburger Literaturbüro. In ihrer Freizeit tanzt Anna gern, am liebsten zu Afrobeats. Bücher und Filme haben einen hohen Stellenwert in ihrem Leben: Jedes Jahr im Herbst sieht sie „Gossip Girl”, einmal pro Jahr liest sie „Rubinrot” von Kerstin Gier. Das Buch ist besser als der Film, findet Anna. Kürzel: ahi

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