Lehrerin, Schülerin, Inklusionsklasse
Lehrerin mit Schülern in einer Inklusionsklasse Foto: Oliver Berg/dpa

Eigentlich sollte das Thema Inklusion an Hamburgs Schulen längst angekommen sein. Doch die Realität sieht anders aus. Eine Initiative hat daher eine Petition gestartet und einen Etappensieg errungen. 

Die Volksinitiative „Gute Inklusion für Hamburgs SchülerInnen“ hat dem Hamburger Senat an diesem Mittwoch 24.357 Unterschriften vorgelegt. Sie fordern, dass die personellen und räumlichen Rahmenbedingungen für die schulische Inklusion deutlich verbessert werden. Sollten mehr als 10.000 Stimmen gültig sein, muss sich die Hamburgische Bürgerschaft diesem Thema annehmen. Hinter der Initiative stehen SchülerInnen, Pädagogen und Eltern.
Im Bildungssystem ist Inklusion das gemeinsame Lernen von Menschen mit und ohne Behinderung. „Gute Inklusion für Hamburgers SchülerInnen“ fordert mehr Pädagogen, mehr therapeutisches und pflegerisches Personal sowie ausreichend Räumlichkeiten für gesonderte Betreuung. Auch Barrierefreiheit ist ein Teil der Forderungen. Die Initiative hofft nun, dass der Schulausschuss bereits am 9. Juni über ihre Forderung spricht.

kor/dpa

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Ursprünglich wollte Julian Kornacker, Jahrgang 1992, nach der Schule "dick Kohle verdienen" und studierte deshalb in der Oberpfalz BWL. Relativ schnell wurde dem Hannoveraner jedoch klar, dass es Wichtigeres gibt und er verschrieb sich dem Journalismus. Die ersten Schritte unternahm er beim ZDF und Radio Hamburg. Es folgte ein Bachelor in Sportjournalismus an der Medienakademie der Hansestadt. Julian schämt sich nicht dafür, Fan von Cristiano Ronaldo zu sein. An seiner Begeisterung für Videospiele lässt er seit einiger Zeit auch andere teilhaben: auf seinem eigenen Let’s-Play-Kanal bei YouTube. Die Kamera ist seine andere große Leidenschaft: Vor und hinter der Linse sorgt Julian für bewegte Bilder. Zum Einschlafen hört er "Fest und flauschig".