Der Schlagermove an den Hamburger Landungsbrücken. Foto: Adrian Lack/pixabay

Das Fanfest zur WM 2018, der Hamburg Triathlon und der Schlagermove sollen am selben Juli-Wochenende stattfinden. Für den Bezirk Mitte sind das zu viele Events an einem Tag. Deshalb soll die Parade der Schlagerfans verlegt werden. 

Für den 14. Juli 2018 stehen gleich drei Großveranstaltungen im Kalender der Stadt: der Hamburg Triathlon, der Schlagermove und das Fanfest zur WM 2018 auf dem Heiligengeistfeld. Es ist nicht das erste Mal, dass Massenevents in der Stadt dicht aufeinanderfolgen oder am gleichen Wochenende stattfinden. Die rot-grüne Mehrheit im Bezirk Mitte möchte das nicht mehr hinnehmen und diskutiert nun eine Verlegung der großen Schlagerparade.

Die Routen des Triathlons und des Schlagermoves führen beide durch den Stadtteil St. Pauli. Für viele Anwohner stelle das eine Zumutung dar: „Wir können es den Hamburgern nicht zumuten, dass der Schlagermove und der Triathlon schon wieder an einem Wochenende stattfinden. Das würde besonders den Menschen auf St. Pauli nicht mehr zu vermitteln sein“, sagte der SPD-Fraktionschef der Bezirksversammlung Mitte, Arik Willner, dem „Hamburger Abendblatt“.

In der Bezirksversammlung soll nun ein Verbot oder eine Verlegung einer der Veranstaltungen diskutiert werden, vorzugsweise der Schlagerparade. Michael Osterburg, Fraktionschef der Grünen in der Bezirksversammlung, hat laut „Hamburger Abendblatt“ eine konkrete Idee, wo die Route des Schlagermoves langführen sollte: „Die Veranstalter könnten mit diesem Format nach Norderstedt ausweichen, wo auch ihr Firmensitz ist. Da werden nicht so viele Anwohner belästigt“, sagt er. In der kommenden Woche soll darüber abgestimmt werden.

kor

Vorheriger ArtikelRechtsextreme wollen Vormund für Flüchtlinge werden
Nächster Artikel#Finkabout… FINK!
Ursprünglich wollte Julian Kornacker, Jahrgang 1992, nach der Schule "dick Kohle verdienen" und studierte deshalb in der Oberpfalz BWL. Relativ schnell wurde dem Hannoveraner jedoch klar, dass es Wichtigeres gibt und er verschrieb sich dem Journalismus. Die ersten Schritte unternahm er beim ZDF und Radio Hamburg. Es folgte ein Bachelor in Sportjournalismus an der Medienakademie der Hansestadt. Julian schämt sich nicht dafür, Fan von Cristiano Ronaldo zu sein. An seiner Begeisterung für Videospiele lässt er seit einiger Zeit auch andere teilhaben: auf seinem eigenen Let’s-Play-Kanal bei YouTube. Die Kamera ist seine andere große Leidenschaft: Vor und hinter der Linse sorgt Julian für bewegte Bilder. Zum Einschlafen hört er "Fest und flauschig".