Gewinnerin Hannah Kliewer und Jurymitglied Thomas Steinbrück
HAW-Studentin Hannah Kliewer (rechts) mit Jurymitglied Thomas Steinbrück. Foto: Bernhard Ludewig / SDBI

Einer der bedeutendsten Preise für Nachwuchsdesigner geht nach Hamburg. Die HAW-Studentin Hannah Kliewer belegte beim European Fashion Award FASH den ersten Platz. 

Zum Auftakt der Berliner Fashion Week wurden sechs Nachwuchsdesigner mit dem European Fashion Award FASH 2017 ausgezeichnet. Den ersten Platz in der Kategorie „Studierende“ belegte HAW-Studentin Hannah Kliewer. Insgesamt ist der Nachwuchswettbewerb mit den Kategorien „Studierende“ und „Abschlussarbeiten“ mit 200.000 Euro dotiert.

Chrarakteristisch für Hannah Kliewers Männerkollektion „Steife Briese“ sind selbst hergestellter Strick und übergroße Krägen. Dabei hat sich Kliewer von Rettungswesten inspirieren lassen. Der Jury zufolge passe Hannah Kliewers Kollektion „gut in die Zeit“: „Sie greift eine tief sitzende Sehnsucht nach Ursprünglichem und Geborgenheit auf, kurz: nach Heimat in der digitalen Globalisierung“, heißt es in der Begründung der Jury.

Der Preis des European Fashion Award FASH 2017 besteht neben dem Preisgeld, einem Mentorenprogramm, einer Ausstellung und Preisverleihung sowie der Öffentlichkeitsarbeit aus Aufnahmen des Pariser Modefotografen Franco P. Tettamanti. Dessen Bilder werden auf digitalen Plakaten in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln und München ausgestellt.

Der European Fashion Award FASH zählt zu den international bedeutendsten Förderpreisen für Modestudierende und wird von der gemeinnützigen Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie (SDBI) vergeben. Die SDBI ist die weltweit älteste Organisation zur Förderung von besonders begabten Modestudenten.

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Die Stimme von Johanna Felde, Jahrgang 1993, hat schon so manches junge Paar ins Eheglück begleitet: Eine Zeitlang sang sie in einer Band, die unter anderem bei Hochzeiten auftrat. Die gebürtige Wolfsburgerin mit russlanddeutschen Wurzeln hat sich in Berlin und Schottland für Obdachlose engagiert. Neben ihrem Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität in Berlin hat sie Praxiserfahrung beim ARD Text und WeltN24 gesammelt. Danach arbeitete sie bei Edition F im Bereich Native Advertising, was ihr Interesse am Verhältnis zwischen Journalismus und PR weckte. Jetzt wohnt sie zusammen mit einem Pärchen in einer 3er-WG im Schanzenviertel – und das funktioniert erstaunlich gut.