Das Moskauer Unternehmen
Das Moskauer Unternehmen "Private Jet Studio" vermietet Flugzeuge für ein Fake-Fotoshooting. (Foto: Pixabay) (Symbolbild)

Luxuriöse Instagram-Fotos im Privatjet gehen jetzt auch ohne eigenes Flugzeug: Ein russisches Unternehmen vermietet ausrangierte Maschinen für professionelle Fake-Fotoshootings.

Das hier geht raus an alle, die gerne die #richkidsofinstagram wären, es aber nicht sind. Das Moskauer Unternehmen Private Jet Studio vermietet ausrangierte Flugzeuge an Instagramer, die sich den teuren Flug im Privatjet eigentlich nicht leisten könnten. Und das, während das Flugzeug fest auf dem Boden stehen bleibt: Ganz ohne Übelkeit, Druck auf den Ohren und Trombosegefahr.

„Dies ist das größte, schnellste und teuerste Business-Class-Flugzeug. Das luxuriöse Interieur des Flugzeugs besteht aus hochwertigen und natürlichen Materialien“, wie das Unternehmen auf Instagram schreibt.

Ein zweistündiges Shooting mit einem professionellen Fotografen inklusive Nachbearbeitung kostet 14.000 Rubel (etwa 207 Euro). Ohne Fotograf sind es 11.000 Rubel (163 Euro). Auch ein Kameramann kann für 370 Euro dazugebucht werden. Das Geld ist gut investiert – zumindest wenn der Plan aufgeht: Die Kunden versprechen sich dadurch viele neue Follower.

Auf Instagram postet das Unternehmen Bilder von seinen Kunden. Vom Weg ins Flugzeug bis zum lässigen Blick aus dem bequemen Sessel ist alles dabei:

https://www.instagram.com/p/BYulhEJAr1X/?taken-by=privatejetstudio

https://www.instagram.com/p/BZBijyanZD6/?taken-by=privatejetstudio

Das war schon nicht schlecht. So sieht aus, wenn man nicht auf ein Fake-Fotoshooting angewiesen ist:

📍London

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Die Stimme von Johanna Felde, Jahrgang 1993, hat schon so manches junge Paar ins Eheglück begleitet: Eine Zeitlang sang sie in einer Band, die unter anderem bei Hochzeiten auftrat. Die gebürtige Wolfsburgerin mit russlanddeutschen Wurzeln hat sich in Berlin und Schottland für Obdachlose engagiert. Neben ihrem Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität in Berlin hat sie Praxiserfahrung beim ARD Text und WeltN24 gesammelt. Danach arbeitete sie bei Edition F im Bereich Native Advertising, was ihr Interesse am Verhältnis zwischen Journalismus und PR weckte. Jetzt wohnt sie zusammen mit einem Pärchen in einer 3er-WG im Schanzenviertel – und das funktioniert erstaunlich gut.