schulpolitik in hamburg
Symbolbild: Aussenansicht eines Schulgebäudes. Foto: unsplash

Ausgefallene Unterrichtsstunden, fehlendes Lehrpersonal und überfüllte Klassen – die Bürgerschaftsfraktion der CDU wirft dem Hamburger Schulsenator Versagen vor. Die Schulbehörde bewertet die Lage anders. 

Mehr als 500 Lehrerstellen sind unbesetzt und 70.000 Unterrichtsstunden im vergangenen Schuljahr ausgefallen –  das beklagt die bildungspolitische Sprecherin der CDU, Birgit Stöver. Der NDR berichtete diese Woche von einer großen Senatsanfrage, die dem Sender vorliege. Darin wirft Stöver dem Schulsenator Ties Rabe (SPD) Versagen vor.

„Es ist nicht nachvollziehbar, wie die CDU auf 500 unbesetzte Stellen kommt“

Die Schulbehörde widerspricht den Vorwürfen. Ihr Sprecher Peter Albrecht nennt andere Zahlen und nennt aktuell 135 Lehrerstellen in Hamburg als unbesetzt. „Es ist nicht nachvollziehbar, wie die CDU auf 500 unbesetzte Stellen kommt“, sagte er gegenüber FINK.HAMBURG. In der Antwort auf die Senatsanfrage sei keine Zahl genannt worden, da die Stellenausschreibungen für die Lehrstellen nicht Sache der Schulbehörden sei, sondern die der einzelnen Hamburger Schulen.

Außerdem bestehe keine Korrelation zwischen Lehrermangel und ausgefallenen Schulstunden. „Es kann durchaus sein, dass 70.000 Unterrichtsstunde ausgefallen sind. Das ist jedoch nur rund ein Prozent der Gesamtstundenanzahl“, so Albrecht. Meldet sich eine Lehrkraft kurzfristig krank, ist es schwierig einen passenden Ersatz zu finden. Das gelte vor allem für spezielle Profilfächer. Und trotzdem gebe es einen Lehrermangel – laut Albrecht in den Bereichen Sonderpädagogik sowie Mathematik und Naturwissenschaften.

ags/mam/dpa

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Agata Strausa, Jahrgang 1989, ist gebürtige Lettin, Spitzensportlerin und denkt dreisprachig: Deutsch, Englisch und Lettisch. Täglich läuft sie im Stadtpark oder um die Alster und kommt schnell mal auf 100 Kilometer in der Woche. Sie ist über die 5000 Meter die schnellste aller Lettinnen und hat schon in diversen Disziplinen an Europameisterschaften teilgenommen. In Florida hat Agata ihren Bachelor in Kunstgeschichte und BWL gemacht. Zurück in Hamburg entdeckte sie als Social-Media-Managerin in der Sportbranche die Freude an der Kommunikation. Außerdem gefällt ihr minimalistisches Design. Visuelle Ästhetik spielt selbst dann eine große Rolle, wenn sie To-do-Listen schreibt. Agatas Motto: maximaler Erfolg mit minimalen Mitteln.
Mats Bror Mumme, Jahrgang 1992, hat einen interessanten zweiten Vornamen. Er bedeutet „Bruder“ auf Schwedisch. Geschwister hat er wirklich, seine Familie lebt bis heute in Wedel. Wenn er nicht mit dem Snowboard norwegische Berge herunterfährt, engagiert Mats sich bei einem Verein für medienpädagogische Praxis für konstruktive Mediennutzung. Er studierte Bibliotheks- und Informationsmanagement - doch dank TIDE TV verlor er sein Herz währenddessen ans bewegte Bild.

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