Die blonden Haare einer Frau werden vom Wind durcheinander gewirbelt. So könnte es auch bei Sturm Grischa am Wochenende aussehen.,
Sturm Grischa zieht mit orkanartigen Böen über Hamburg hinweg. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Stürmisch und gefährlich: Am Wochenende zieht Sturm Grischa über Norddeutschland hinweg. Das Brötchenholen am Sonntag muss wahrscheinlich ausfallen.

Kaum sind die letzten Sturmschäden beseitigt, fegen schon die nächsten Orkanböen über Norddeutschland hinweg. In Hamburg werden Sturmböen mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 105 Stundenkilometer erwartet – knapp unterhalb der Stärke eines Orkans. Meteorologe Benedikt März vom Deutschen Wetterdienst empfiehlt, sich in der Zeit von Samstagabend bis Sonntagvormittag möglichst nicht im Freien aufzuhalten. „Die schwersten Sturmböen erwarten wir am Sonntagmorgen zur typischen Brötchenholzeit. Man sollte es auf jeden Fall vermeiden, sich in der Nähe von Bäumen oder Baugerüsten aufzuhalten“, sagt März gegenüber FINK.HAMBURG.

Sturm Grischa stärker als Xavier?

Anfang Oktober sind in Deutschland sieben Menschen durch Sturm Xavier ums Leben gekommen, Bäume wurden entwurzelt, Äste und Teile von Baugerüsten flogen durch die Luft. Ähnliche Folgen könnte auch Sturm Grischa haben. Denn anders als Xavier, der sich als sogenannter Schnellläufer schnell auf und wieder abgebaut hat, sorgt Grischa für langanhaltende Böen.

Am Dienstag haben Forscher übrigens den zweiten Hamburger Klimabericht vorgestellt. Neben der Temperatur soll auch die Gefahr von Sturmfluten steigen. Eine Übersicht der Ergebnisse findet ihr hier in unserer Infografik.