HCU.
HafenCity Universität, Foto: Robert Gommlich (CC BY-SA 3.0)

Der Konflikt an der HCU zwischen Präsidium und Hochschulmitgliedschaft ist weiterhin nicht gelöst. Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank machte ein Mediationsangebot. Studierende wollen mit Fahrrädern zum Rathaus fahren und  demonstrieren.

Am Montag traf sich Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Die Grünen) mit Vertretern der Hochschulmitgliedschaft der Hafencity Universität (HCU), um die Kritik am HCU-Präsidium zu diskutieren: bisher ohne Ergebnis.

Beim Gespräch waren Vertreter der Studierenden, der Professoren, der wissenschaftlichen Mitarbeiter und des technischen und Verwaltungspersonals der HCU anwesend. Wolfgang Dickhaut, Professor für Umweltgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung, und Mitorganisator des Protestes der Professoren sagt gegenüber FINK.HAMBURG: “Wir diskutieren jetzt über das Mediationsangebot, das Frau Fegebank uns gemacht hat.” Björge Köhler, studentischer Vertreter im Hochschulsenat der HCU, betont, dass es den Protestierenden über die Kritik an den Personen des Präsidiums hinaus auch darum gehe, Zukunftsvorstellungen für die HCU zu entwickeln.

Studierende planen Demo

Am Dienstag um 15.45 Uhr ist eine Fahrrad-Demo zum Rathaus geplant. Die Studierenden rufen bei Facebook dazu auf, an der öffentlichen Sitzung des Wissenschaftsausschuss der Bürgerschaft teilzunehmen. Im Anschluss an den Ausschuss sollen demnach Politiker öffentlich mit Vertretern der HCU sprechen.

Seit April besteht ein tiefes Zerwürfnis zwischen dem Präsidium und der Hochschulmitgliedschaft der HCU. Studierende und Lehrende hatten den Rücktritt von Kanzlerin und Präsident gefordert, nachdem die Kanzlerin Stephanie Egerland von dem Hochschulrat für eine zweite Amtszeit gewählt wurde. Die Kanzlerin besitzt laut Aussage der Protestierenden nicht die Unterstützung der Hochschulmitglieder. Der Hochschulrat ist aus mehrheitlich hochschulexternen Mitgliedern zusammengesetzt.

er

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Eric Recke, Jahrgang 1987, nimmt jeden Morgen drei Gramm Vitamin C und ist überzeugt, dass er deshalb 120 Jahre alt werden wird. Als Sohn zweier DDR-Schwimmstars sah es zunächst so aus, als stehe auch ihm eine Karriere als Leistungssportler bevor, später wollte er sogar einmal Polizist werden. Am Ende studierte Eriс dann aber Soziale Arbeit. Es gibt an der HAW Hamburg kaum ein studentisches Gremium, dem er noch nicht angehört hat. Die Studierendenzeitung „IMPULS“ hat er mitgegründet und ein Buch über die Geschichte der Olympischen Spiele geschrieben. Trotz seines anstrengenden Lebenswandels verzichtet Eric morgens auf Kaffee: das dauert ihm einfach zu lange. Kürzel: er