Die Harbour Pride findet zum fünften Mal statt.
So habt ihr den Hafengeburtstag noch nie gesehen! Foto: AHOI Events

Man muss sich nicht mit über einer Million Besucher aus dem In- und Ausland an die Landungsbrücken quetschen, um eine gute Zeit beim 829. Hafengeburtstag zu verbringen. Sieben Tipps für die beste Aussicht und alternative Feiern.

1. HafenGAYburtstag

Hamburg steht für Weltoffenheit: Deshalb wird neben der Fischauktionshalle besonders bunt gefeiert. Die Harbour Pride findet zum fünften Mal statt. DJs aus der schwul-lesbischen Szene und Singer/Songwriter bringen das Partyvolk unter der Regenbogenflagge zum Tanzen. Sahnehäubchen: Ihr könnt an der Auslaufparade teilnehmen, der Harbour Pride Cruise bietet eine eigene Fahrt an. Am Sonntag um 15:30 Uhr ist Boarding – Tickets für die dreistündige Fahrt mit Cocktails und DJ ergattert ihr im Vorverkauf.

2. Südliche Elbseite

Die Schiffe aus einer anderen Perspektive betrachten? Das geht! Dafür müsst ihr nur durch den Alten Elbtunnel laufen oder radeln, durch den ihr zur südlichen Elbseite gelangt. Von hier habt ihr eine spektakuläre Sicht auf das Hamburger Hafenpanorama. Tipp: Einen etwas entspannteren Blick auf die Einlauf- und Auslaufparade sowie das Feuerwerk sind diesen Umweg wert.

3. Marco-Polo-Terrassen

Keine Lust auf Menschengeschiebe zum Hafengeburtstag an den Landungsbrücken? Dann empfehlen wir, in die Hafencity auszuweichen. Auf den Marco-Polo-Terrassen seid ihr etwas abseits des Trubels, aber doch noch nah am Geschehen. Auch von hier aus könnt ihr ebenfalls Schiffen bestaunen – und dazu über den maritimen Markt schlendern. Dort finden sich auch Infos zur Hamburger Hafengeschichte.

4. Elphi-Plaza

Wer einen Blick von oben auf den Hafengeburtstag werfen möchte, der kann dies von der 37 Meter hohen Elphi-Plaza tun. Aber Achtung: Man muss schnell sein, um Tickets (gegen geringe Gebühr) im Internet zu reservieren. Tatsächlich ist das aber in diesem Moment noch möglich.

5. Alternative Hafenparty

Wer orientalische Küche und Balkan-Beats mag, ist entlang der Hafenstraße und der Balduintreppe genau richtig. Dort findet eine von Anwohnern organisierte alternative Hafenparty statt. Von Reggae bis Punk und von Fischbrötchen bis Couscous-Salat ist hier alles dabei.

6. Falkensteiner Ufer

Die Sonne genießen, die Füße in den Sand buddeln, ein leckeres Fischbrötchen, ein kühles Alsterwasser und dazu noch ungestörte Sicht auf die Ein- und Auslaufparade der historischen Segler und Kreuzfahrschiffe: All dies ist am Falkenstein Ufer möglich. Der Weg dorthin führt westlich entlang der Elbe am historischen Treppenviertel in Blankenese vorbei. Bestenfalls warten dort weniger Touristen auf die Pötte.

7. Feuerwerk in luftiger Höhe

Der Energieberg Georgswerder im Süden Hamburgs öffnet exklusiv zum Hafengeburtstag. Ab 18 Uhr hat man bis Mitternacht einen grandiosen Blick über die Skyline der Innenstadt und der Hafencity. Bester Zeitpunkt um die ehemalige Mülldeponie zu erklimmen: kurz vor dem Feuerwerk ab 21.45 Uhr.

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Christopher Bahl, Jahrgang 1992, hatte in seinem Praxissemester für den lokalen Fernsehsender „Hamburg1“ viele Promis und Politiker vor der Kamera. Olaf Scholz traf er wöchentlich, aber auch Jorge González, bekannt aus „Germany‘s Next Topmodel“, und Fußball-Legende Uwe Seeler. Der studierte Bibliotheks- und Informationsmanager entdeckte dabei die Arbeit mit der Kamera für sich. Als Komparse ist er außerdem öfter Teil von Kinofilmproduktionen – zuletzt als Junggeselle bei „Gipsy Queen“. Beim Fernsehjournalismus will der gebürtige Hamburger gerne bleiben und irgendwann mal alle Hauptstädte Europas bereist haben. Kürzel: cb
Shahrzad Rahbari, Jahrgang 1994, vermisst seit ihrem ersten Tag in Hamburg Spätzle. Sie hat Dolmetschen und Übersetzen in Germersheim studiert, in der Nähe von Karlsruhe. Shahrzad spricht sechs Sprachen fließend – neben Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch auch Arabisch und Farsi. Für eine Reportage reiste sie durch das Heimatland ihrer Eltern, den historischen Iran, und porträtierte Einwohner und Orte. Ihre Begeisterung für das Schreiben entdeckte Shahrzad in ihrer Zeit bei dem HipHop-Magazin Rapspot, für das sie Album-Rezensionen schrieb und Rapper wie Talib Kweli und Tua interviewte. Auch in ihrer Freizeit hört sie am liebsten Rap. Ihr Traum: mit Kendrick Lamar die Straßen von Compton, einem Vorort von L.A., unsicher zu machen. Kürzel: sha