Das in die Jahre gekommene Stadion wird saniert. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Das in die Jahre gekommene Stadion wird saniert. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Das Tennisstadion am Rothenbaum wird für zehn Millionen Euro saniert. Mäzen und Unternehmer Alexander Otto übernimmt einen Großteil der Kosten und spendet acht Millionen Euro. Auch die Stadt beteiligt sich.

Für das marode Stadion am Rothenbaum gibt es jetzt Klarheit: Die Stadt Hamburg, der Deutsche Tennisbund an der Alster (DTB), der Club an der Alster und Unternehmer Alexander Otto haben eine Lösung für das traditionsreiche Tennisstadion gefunden. Die Kosten für die Modernisierung und Sanierung werden auf zehn Millionen Euro geschätzt. Dabei übernimmt Otto zusammen mit seiner Sportstiftung acht Millionen Euro. „Als Tennis-Fan habe ich viele Spiele am Rothenbaum gesehen. Daher ist mir sehr daran gelegen, dass wir das in die Jahre gekommene Stadion gemeinsam fit für die Zukunft machen … Dazu muss das Stadion für Besucher und Spieler attraktiver werden – sowohl im Komfort als auch im Design“, so Otto.

Auch die Stadt Hamburg beteiligt sich

Pünktlich zum Start der Beachvolleyball-WM am 28. Juni dieses Jahres soll die Modernisierung des Dachs abgeschlossen sein. Hierzu soll die Membran im Inneren des Stadions erneuert und ein witterungsunabhängiges Dach installiert werden. Die Stadt Hamburg ist bereit sich mit einer Millionen Euro an den Umbauarbeiten des Dachs zu beteiligen. Auch der DTB beteiligt sich mit einer Millionen Euro an der Modernisierung. Im Anschluss am Turnier finden weitere Baumaßnahmen statt. So werden unter anderem das Innenleben und die Plätze außerhalb des Stadion umfassend saniert. Für die Besucher wird der Eingangsbereich und die WC-Anlagen modernisiert. „Wir versetzen Deutschlands größtes Tennis-Stadion wieder in einen modernen, zeitgemäßen Zustand und schaffen damit die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Neustart des ATP-Turniers am Rothenbaum“, so Sportsenator Andy Grote.

Einigkeit erzielt. von links: Dr. Carsten Lütten, Alexander Otto, Senator Andy Grote, Ulrich Klaus Foto: DTB/Witters
Einigkeit erzielt. Von links: Dr. Carsten Lütten (Club an der Alster), Alexander Otto (Unternehmer), Sportsenator Andy Grote (SPD), Ulrich Klaus (DTB). Foto: DTB/Witters


Der aktuelle Veranstalter, die Familie Reichel, hat zugesichert, dass das Tennisturnier für den Rest der laufenden Vertragszeit am Rothenbaum stattfindet. Die Hamburg Open, wie das Turnier seit diesem Jahr heißt, findet vom 20. bis 28. Juli statt.

cb mit dpa

Vorheriger ArtikelMode ist kurzlebig, Porträts nicht
Nächster ArtikelHandelskammer steckt in einer Krise
Christopher Bahl, Jahrgang 1992, hatte in seinem Praxissemester für den lokalen Fernsehsender „Hamburg1“ viele Promis und Politiker vor der Kamera. Olaf Scholz traf er wöchentlich, aber auch Jorge González, bekannt aus „Germany‘s Next Topmodel“, und Fußball-Legende Uwe Seeler. Der studierte Bibliotheks- und Informationsmanager entdeckte dabei die Arbeit mit der Kamera für sich. Als Komparse ist er außerdem öfter Teil von Kinofilmproduktionen – zuletzt als Junggeselle bei „Gipsy Queen“. Beim Fernsehjournalismus will der gebürtige Hamburger gerne bleiben und irgendwann mal alle Hauptstädte Europas bereist haben. Kürzel: cb

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here