Häuser.
Sollen eigentlich abgerissen werden: die City-Hochhäuser. Foto: GeoTrinity (CC BY-SA 3.0)

Eine Beratungsorganisation der UNESCO hat sich gegen den Abriss der City-Hochhäuser ausgesprochen. Die Gebäude in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofes seien ein wichtiger Teil des Weltkulturerbes.

Der Internationale Rat für Denkmalpflege (Icomos) hat sich in einem Brief erneut gegen den Abriss der City-Hochhäuser ausgesprochen, wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet. Icomos berät die UNESCO bei der Aufnahme kultureller Stätten in das Weltkulturerbe. Bereits 2015 sprach sich die Organisation in zwei Briefen für den Erhalt der Gebäude nahe des Hamburger Hauptbahnhofes aus.

Brief lang dem Senat vor

Icomos hatte den Brief schon vor Wochen an den Hamburger Senat gesendet, wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet. Er gelangte nun durch eine kleine Anfrage der Bürgerschaftsabgeordneten Heike Sudmann (Die Linke) an die Öffentlichkeit.

In dem Brief heißt es: „Die Gebäude sind ein wichtiger Teil der Umgebung des Weltkulturerbes“. Und weiter: „Ein Abriss würde diese Pufferzone nachteilig beeinflussen“. Gemeint sind die benachbarte Speicherstadt und das Kontorhausviertel, die als Weltkulturerbe eingestuft werden.

Hamburg will abreißen

Der Brief ist eine Antwort auf ein Gutachten des Hamburger Denkmalschutzamtes von März. In dem Gutachten hieß es, laut „Hamburger Abendblatt“, der Abriss habe keine Auswirkungen auf den Wert der Welterbestätte. Ein Sprecher der Kulturbehörde ergänzt: „Aufgrund der bisherigen Äußerungen der UNESCO und ersten aktuellen Hinweisen sind wir optimistisch, dass sich die Stellungnahme von Icomos nicht negativ auf die Planungen auswirken wird.“

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Eric Recke, Jahrgang 1987, nimmt jeden Morgen drei Gramm Vitamin C und ist überzeugt, dass er deshalb 120 Jahre alt werden wird. Als Sohn zweier DDR-Schwimmstars sah es zunächst so aus, als stehe auch ihm eine Karriere als Leistungssportler bevor, später wollte er sogar einmal Polizist werden. Am Ende studierte Eric dann aber Sozialpädagogik, bis heute schiebt er Schichtdienste in einer Betreuungseinrichtung für Jugendliche. Es gibt an der HAW Hamburg kaum ein studentisches Gremium, dem er noch nicht angehört hat. Die Studierendenzeitung „IMPULS“ hat er mitgegründet und ein Buch über die Geschichte der Olympischen Spiele geschrieben. Trotz seines anstrengenden Lebenswandels verzichtet Eric morgens auf Kaffee: das dauert ihm einfach zu lange. Kürzel: er