Foto auf der Triennale der Photographie
Anton Corbijn, Henry Rollins, 1994 © Anton Corbijn

Eines der größten Fotofestivals Deutschlands startete am 07. Juni in Hamburg. Werke von 320 internationalen Fotografen werden gezeigt – von spontaner Straßenfotografie bis zur Langzeitbeobachtung. Thematisch dreht sich alles um Veränderungen.

Das Festival Triennale der Photographie Hamburg startet heute unter dem Motto „Breaking Points. Searching for Change“ in den Deichtorhallen. Unter der künstlerischen Leitung von Krzysztof Candrowicz haben verschiedene Kuratoren Werke von 320 Fotografen aus der ganzen Welt in unterschiedlichen Ausstellungen zusammengestellt. Die Fotos reichen von Straßenszenen über Detailaufnahmen bis hin zu Langzeitbeobachtungen.

90 Veranstaltungen, 80 Ausstellungsorte, sechs HAW-Studenten

Während des Festivals können Interessierte an Workshops, Führungen und Künstlergesprächen teilnehmen. Die 90 Veranstaltungen und Ausstellungen an 80 verschiedenen Orten in der ganzen Stadt sind mit Begriffen wie „Enter“ oder „Delete“ verschlagwortet, die man sonst vor allem von der Computertastatur kennt. Eine ausführliche Übersicht über das umfangreiche Programm gibt es auf der Webseite der Triennale.

Auch sechs Studierende des Departments Design der HAW Hamburg zeigen in der Gruppenausstellung „Home“ ihre Arbeiten.

Mit dem Ende des Festivals am 17. Juni ist die Triennale noch nicht vorbei: Viele der Ausstellungen laufen noch bis Ende September weiter. Neben der eigentlichen Triennale gibt es noch eine sogenannte Off-Triennale, bei der vor allem junge Fotografen zeitgenössische Werke zeigen.

Die erste Triennale der Photographie fand 1999 in Hamburg statt. Seitdem wird das Festival, wie im Namen bereits angedeutet, alle drei Jahre wiederholt.

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Astrid Benölken, Jahrgang 1993, hat als Kind sogar die Erziehungsratgeber ihrer Eltern gelesen, wenn ihr die Lektüre ausging. Zu ihren Lieblingsbüchern zählen Klassiker von Goethe, aber auch neue Werke, wie die des Nobelpreisträgers Ishiguro. Für ihr Ressortjournalismus-Studium mit Schwerpunkt Kultur zog Astrid aus dem kleinen Ort Seppenrade im Münsterland ins bayerische Ansbach. Nach dem Studium reiste sie mit dem Rucksack durch Südamerika, Osteuropa und Indien. Als Journalistin hat sie schon für die „Westfälischen Nachrichten“, „Faz.net“, den „Bayerischen Rundfunk“ und die „Süddeutsche Zeitung“ gearbeitet – am liebsten zu Kulturthemen.