Am Oberhafen soll künftig die digitale Transformation gestaltet werden. Jetzt  wurde der Grundstein für den Digital-Campus Hammerbrooklyn gelegt. Zuletzt war das Projekt vor allem durch Zwist aufgefallen. 

Der Digital-Campus soll sich zu einem Ort entwickeln, an dem etablierte Unternehmen und Start-ups sowie andere Organisationen interdisziplinär an Lösungen für Zukunftsfragen arbeiten. An diesem Montag wurde für den Bau des Pavillons der Grundstein gelegt. Im Frühjahr 2020 soll dort das Herz des Campus, der Hammerbrooklyn-Pavillion, seinen Betrieb aufnehmen.

In einem temporären Bau bis zur Pavillon-Eröffnung, der grünen Hammerbrooklyn Box neben der Oberhafenbrücke, sollen erste Zukunftsformate entwickelt werden. Die Deutsche Bahn und die Hamburger Hochbahn wollen hier Innovationslabore betreiben. 

Die Stadt Hamburg und die Immobiliengesellschaft Art Invest gründeten gemeinsam die gemeinnützige Stiftung „Hammerbrooklyn – Stadt der Zukunft“ für den Digital-Campus Hammerbrooklyn. Diese Stiftung soll das zentrale Zukunftslabor am Oberhafen betreiben.

Gemeinnützige Stiftung für Hammerbrooklyn

Teil des Präsidiums der gemeinnützigen Stiftung sind neben der Immobiliengesellschaft Art Invest und der Stadt Hamburg auch die drei Ideengeber: Professor Henning Vöpel vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) für den Bereich Forschung, Professor Björn Bloching für das Thema Digitalisierung und Mathias Müller-Using für das Themenfeld Kreativität.

Zuvor hatte es zwischen den Ideengebern Streit gegeben und es sah aus, als wär das Projekt nicht realisierbar. Bis Hamburgs Politik eingriff: Jetzt liefert Art Invest laut Wirtschaftssenator Michael Westhagemann den Kapitalgrundstein von sechs Millionen Euro. Auch das HWWI und Professor Björn Bloching fungieren als Stifter.

Der Digital Campus für Hamburgs Bürger*innen

Digital-Campus Hammerbrooklyn soll eine eigene kleine Stadt werden, in der etablierte Unternehmen aller Branchen, Start-Ups und andere Kreative zusammenkommen, um zu experimentieren und Innovationen umzusetzen. Auf 7.600 Quadratmetern entstehen unter anderem ein Auditorium, eine Digital Academy und Co-Working-Flächen, die am Wochenende für Hamburgs Bürgerinnen und Bürger frei zugänglich sein sollen.

lab/mew/dpa

Titelfoto: Hamburg.de

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Laura Bieler, Jahrgang 1997, kennt jeden Pizzaofen ihrer Heimatstadt Hamburg. Hier studierte sie International Business Management mit Schwerpunkt Marketing und Kommunikation. Während eines Auslandssemesters in Paris perfektionierte sie ihr Französisch und besuchte die Paris Fashion Week. Direkt im Anschluss übernahm Laura bei einem Praktikum auf Mallorca die Marketing-Leitung eines Immobilienbüros. Reiten, Leichtathletik und Volleyball: Ihr sportliches Repertoire konnte sie auf der Insel noch um Surfen und Stand-Up-Paddling erweitern. Zurück in Hamburg arbeitete sie als Online-Redakteurin bei “Fit For Fun” und schwitzte beim Testen von Fitness-Apps. Kürzel: lab
Melanie Weimann, Jahrgang 1992, ist in ihrem Leben zwölf Mal umgezogen – einmal davon mit dem Flixbus. In Ansbach studierte die gebürtige Fränkin Ressortjournalismus mit Schwerpunkt Medizin und Biowissenschaften. Im Anatomiekurs hielt sie sogar einmal ein menschliches Herz in den Händen. Ihr Studium schloss sie allerdings in der Medienethik ab: mit einer Analyse über Jan Böhmermanns Schmähgedicht und vermutlich dem Weltrekord von Schimpfwörtern in einer wissenschaftlichen Arbeit. Später zog sie von München über Nürnberg nach Berlin, wo sie in einer Agentur und in Startups in der PR und Unternehmenskommunikation arbeitete. Unter anderem betreute sie einen Hersteller von Luxus-Hundebetten, eine Plattform für Smart Home und organisierte Events für die Dating-App Tinder: Mate, Calls und Pitches inklusive. Kürzel: mew

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