Eine Hand, die Geld in einen Opferstock wirft,
Das Erbistum braucht mindestens 15 Millionen Euro Spenden. Bild: Pixabay

Dem Erzbistum Hamburg fehlt Geld: Die Katholische Sophienschule in Barmbek und die Katholische Schule Harburg sollen deshalb geschlossen werden. Jetzt sammeln Schüler*innen Geld zum Erhalt ihrer Schule.

Am gestrigen Dienstag gingen Hamburger Schüler*innen auf die Straße: Diesmal nicht für das Klima, sondern für die Kirche. Das Erzbistum Hamburg ist mit 83 Millionen Euro hoch verschuldet. In den nächsten Jahren müssen sechs von 21 katholischen Schulen schließen. Darunter auch die Katholische Schule Harburg und die Katholische Sophienschule in Barmbek. 60 Harburger Schüler*innen sammelten am Dienstag auf dem Rathausmarkt Spenden für den Erhalt ihrer Bildungsstätte.

Ab jetzt wird gespart

Das Moratorium der beiden Schulen wurde zwar um ein Jahr verlängert, das Erzbistum allein kann die Schulen allerdings nicht retten, sagt Erzbischof Stefan Heße gegenüber dem NDR. „Deswegen führen wir Gespräche mit potenziellen externen Kooperationspartnern“, so Heße.

Außerdem rief das Erzbistum zur Spendenaktion „Schutzengel gesucht“ auf. Bei der Aktion auf dem Rathausmarkt verkleideten sich drei Schülerinnen als Engel, um auf den Notstand aufmerksam machen. Insgesamt werden laut dem Hamburg Journal  insgesamt 15 Millionen Euro benötigt, um die Schule in Harburg zu retten.

Das Erzbistum Hamburg will alle Einrichtungen auf den Prüfstand stellen, um insgesamt bis zu 60 Millionen Euro zu sparen. Nicht nur Schulen, sondern auch Immobilien, Kirchen und Krankenhäuser sollen geprüft werden. Dabei könnten einige der 41 Kirchen in Hamburg geschlossen werden.

Titelbild: Pixabay

ovö/dpa

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