Gesellschaftliche Konflikte und Verschwörungstheorien nehmen zu.
Gesellschaftliche Konflikte und Verschwörungstheorien nehmen zu. Das Museum der Arbeit thematisiert dies in einer digitalen Podiumsdiskussion am 24.1.2022 um 19 Uhr. Foto: Daniel Nide

Gesellschaftliche Konflikte und Verschwörungstheorien nehmen weiter zu und verbreiten sich schnell – besonders über die sozialen Medien. Das Museum der Arbeit bietet zu diesen Themen am Montagabend um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion per Zoom an. Diese findet im Rahmen der Ausstellung „Konflikte“ statt.

Wie geht man am besten mit Konflikten um? Wo liegt der Ursprung von Verschwörungstheorien und Konflikten – und welche Auswirkung haben diese? Diesen Fragen widmet sich die Online-Podiumsdiskussion „Verschwörungstheorien und gesellschaftliche Konflikte“. Veranstalter ist das Museum der Arbeit. An diesem Montagabend können um 19 Uhr Interessierte über Zoom kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen.

Podiumsdiskussion mit Expert:innen

Mit dabei sind folgende Wissenschaftler:innen und Expert:innen:

  • Jasmin und Torsten Fock-Herde, die ein satirisches Computerspiel über Verschwörungstheorien entwickelt haben.
  • Christine Hentschel, Soziologin und Professorin für Kriminologie an der Universität Hamburg.
  • Josef Holnburger vom Center für Monitoring, Analyse und Strategie,
    das Verschwörungsideologien untersucht.
  • Tobias Meilicke von der Beratungsstelle Veritas für Opfer und Betroffene von Verschwörungserzählungen.

Ausstellung „Konflikte“

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Sonderausstellung „Konflikte“ statt. Diese ist noch bis zum 8. Mai 2022 im Hamburger Museum der Arbeit zu sehen. Konflikte begleiten uns bei der Arbeit, unter Freund:innen oder in der Partnerschaft. Sie können Situationen verändern – im Positiven wie im Negativen. Kurz: Konflikte sind in unserem Alltag nicht wegzudenken.

Besonders aktuell sind die Debatten zu Verschwörungstheorien und Konflikte rund um die Corona-Pandemie. Dies hat auch das Museum der Arbeit mit der Sonderausstellung aufgegriffen. Mit dem Konfliktmonitor lädt das Museum alle Interessenten zum Mitmachen ein.

maw

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Marieke Weller ist zwar 1990 geboren, aber trotzdem kein Digital Native, sagt sie. Weil sie ohne Privatfernsehen aufgewachsen ist, glaubte sie noch als Studentin, die Heimatstadt der Simpsons sei Futurama. Eigentlich wollte sie „Was mit Bio“ machen, nach einem Gap Year an einer norwegischen Folkehøgskole mit dem Schwerpunkt Kunst wurde es dann aber doch „Was mit Medien“. Mit dem Bachelor in Werbung und Marktkommunikation an der Stuttgarter HdM im Gepäck zog die gebürtige Göttingerin schließlich nach Hamburg. Dort lernte sie erst den Alltag einer PR-Agentur kennen und war dann für die Kommunikation eines Harburger Krankenhauses verantwortlich – mitten in der Pandemie. Als Corona losging, war Marieke aber gerade an einem Ort, an dem man kaum andere Menschen trifft: beim Wandern im Himalaya. Kürzel: maw