Einigung im Tarifstreit zwischen IG Metall und Nordmetall:
Daniel Friedrich, IG Metall-Bezirksleiter Küste, und Lena Ströbele, Verhandlungsführerin Nordmetall bei der Einigung im Tarifstreit. Foto: Nordmetall/ Reimo Schaaf

Der Arbeitgeberverband Nordmetall und die IG Metall haben sich im Tarifstreit geeinigt. Das Ergebnis: Arbeitnehmer der Metall- und Elektroindustrie erhalten eine zweistufige Lohnerhöhung plus eine steuerfreie Inflationsprämie.

Der Arbeitgeberverband Nordmetall und die Gewerkschaft IG Metall Küste haben sich im Tarifkonflikt geeinigt: Der Pilotabschluss aus Baden-Württemberg wird für die norddeutsche Metall- und Elektroindustrie übernommen.

Damit erhöhen sich die Entgelte und Ausbildungsvergütungen deutlich: Die Löhne steigen in zwei Stufen einmal zum Juni 2023 um 5,2 Prozent und dann nochmal zum 1. Mai 2024 um weitere 3,3 Prozent. Außerdem erhalten die Arbeitnehmer*innen eine steuerfreie Inflationsprämie in Höhe von 3.000 Euro. Auch diese wird in zwei Stufen ausgezahlt.

“Gestärkte Kaufkraft und Konjunktur”

“Der Tarifabschluss hilft den Beschäftigten in dieser schwierigen Zeit”, erklärte der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Daniel Friedrich. Zudem führten die dauerhaften Tabellenerhöhungen sowie die steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleichsprämien zu einer spürbaren Entlastung. “Gleichzeitig werden mit dem guten Ergebnis Kaufkraft und Konjunktur in Deutschland gestärkt”, so Friedrich.

Warnstreiks waren der Einigung vorangegangen

Die IG Metall Küste verhandelte für die 130.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordwestniedersachsen und Schleswig-Holstein. Nun muss noch die Tarifkommission über die Annahme des Verhandlungsergebnisses entscheiden.

Die IG Metall hatte in einer Serie von Warnstreiks auf das Thema aufmerksam gemacht. Daran hatten allein an der Küste mehr als 81.000 Menschen teilgenommen.

lig/dpa

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Wäre sie ein Gericht, dann wäre Lina Gunstmann eine Spargelcremesuppe, sagen ihre Freunde. Das sei schließlich ein elegantes Gemüse. Solange die vegan ist, passt das für die 1997 geborene Kielerin, denn die Umwelt ist ihr wichtig – sie ist sogar Mitglied beim Nabu. Ihren Bachelor in Kommunikationswissenschaft hat Lina in Münster abgeschlossen und zu den Auswirkungen von Greenwashing auf das Image von Unternehmen geforscht. Neben dem Studium arbeitete sie als Model in Japan, China und Europa. Immer mit dabei: ein spannender Politik-Podcast, etwa zur Lage der Nation – und ihre Stricknadeln. Die Ergebnisse sind auf Instagram zu finden, wo sie den Strick-Blog „Linas Masche“ betreibt. Und nicht nur das: Für das Ballett Kiel betreute Lina zuletzt die Social-Media-Kanäle. Kürzel: lig

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