Die IG Metall setzt ihre Warnstreiks im Norden fort. Am Mittwoch beteiligten sich mehr als 4100 Beschäftigte aus 17 Betrieben im Norden. Die Tarifverhandlungen gehen am kommenden Mittwoch weiter.

Die IG Metall hat am Mittwoch ihre Warnstreiks im Tarifkonflikt mit der Metall- und Elektroindustrie fortgeführt. Mehr als 4100 Arbeiter*innen aus 17 Betrieben nahmen laut der Gewerkschaft am Streik teil. In Hamburg verlief die größte Aktion mit über 950 Teilnehmern bei dem Gabelstaplerhersteller Still/Kion. In Papenburg beteiligten sich 1300 Beschäftigte bei der Meyer-Werft. Ab diesem Donnerstag breiten sich die Warnstreiks erstmals auf die fünf Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Niedersachsen aus.

IG Metall mit Arbeitgebern uneinig

Am folgenden Mittwoch verhandeln IG Metall und die Arbeitgeber*innen zum vierten Mal in Hamburg. Das aktuelle Angebot von Arbeitgeberseite enthält Einmalzahlungen von 3000 Euro, sowie eine nicht bezifferte Erhöhung der Lohntabellen bei einer Laufzeit von 30 Monaten. Im Gegensatz dazu fordert die Gewerkschaft acht Prozent mehr Gehalt für einen Zeitraum von zwölf Monaten für die rund 3,9 Millionen Beschäftigten.

Warnstreik: Fokus liegt auf Flugzeugbau

Geplant sind mehrstündige Arbeitsniederlegungen in 30 Betrieben mit mehreren Tausend Beschäftigten, diesmal auch in den Bundesländern Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Der Schwerpunkt liegt laut IG Metall auf dem Flugzeugbau mit den Airbus-Betrieben in Bremen, Airbus Aerostructures in Stade und Nordenham sowie Premium Aerotec in Varel. In Bremen ist die Belegschaft des Mercedes-Benz-Werkes beim Warnstreik dabei. In Mecklenburg-Vorpommern streiken die Beschäftigten diesen Donnerstag bei Liebherr und bei EEW in Rostock.

dpa/mag

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