Zwei Frauen schauen auf einen Laptop. HAW Hamburg Bewerbungen
Wegen eines Hackerangriffs wurde die Bewerbungsfrist der HAW Hamburg verlängert. Foto: HAW Hamburg

Seit dem gestrigen Mittwoch ist es wieder möglich, sich für ein Studium bei der HAW Hamburg zu bewerben. Die Bewerbungsfrist wurde auf den 19.01.2023 verlängert. Das Bewerbungssystem myHAW war zwischenzeitlich aufgrund eines Hackerangriffs nicht erreichbar. 

Am gestrigen Mittwoch gab die HAW Hamburg bekannt, dass das Portal für Studienbewerber*innen nach dem Cyberangriff auf die Hochschule wieder verfügbar sei. Außerdem wurde der Bewerbungszeitraum bis zum 19.01.2023 verlängert. Die Hochschule weißt jedoch darauf hin, dass Dienste wie Prüfungsanmeldungen, Noteneinsicht und Rückmeldungen für Studierende sowie für Beschäftigte nicht wieder hergestellt seien. Der Zugriff erfolgt normalerweise ebenfalls über das Portal myHAW.

Hackerangriff auf die HAW Hamburg: Das ist passiert

Ende Dezember wurde die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) Opfer eines Hackerangriffs. Dabei sind zahlreiche Daten abgeflossen. Um den Schaden einzugrenzen, wurden sämtlich IT-Systeme heruntergefahren. So war auch das Hochschulportal für Bewerbungen (myHAW) während des Bewerbungszeitraums offline.

Die HAW Hamburg gibt jeden Tag Updates in den FAQs auf der Homepage. Es wurde ein Krisenstab einberufen. Die Schadensfeststellung läuft noch.

Die Angreifer haben sich von einem dezentralen IT-System in die zentralen IT- und Sicherheitskomponenten der HAW Hamburg gehackt. Dadurch haben sie auch administrative Rechte erhalten. Außerdem wurden Daten abgegriffen. Alle Studierende und Beschäftigte wurden gebeten ihre Passwörter zu ändern und Virenschutzprogramme zu nutzen.

ast

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Anita Stall, Jahrgang 1999, ist zwar eines der Küken in der Redaktion, hat aber mit Bauernhof sonst eher wenig am Hut. Stattdessen ist sie mit ihrem Van „Möhrchen“ immer auf der Suche nach Menschen, die ein Gesicht ihres Onlinemagazins „Faces of earth“ werden. Sie interviewte dafür eine Dragqueen, schrieb über Weltraumschrott und will Nischenthemen und Randgruppen mit ihrem Magazin eine Plattform bieten – auch auf Social Media. Offline setzt sie sich ebenfalls für Freiheit und Gerechtigkeit ein. Freedom ist nicht nur auf Anitas Handgelenk tätowiert, sie hat bereits ein Hörspiel über den Christopher Street Day geschrieben und war auf einer Demo gegen Delphinfang. Dass sie die Wasserwelt liebt, zeigt sich schon im Namen ihres Heimatortes: Meerbusch. Nach ihrem Journalistik-Studium in Hannover wohnt Anita jetzt in Hamburg-Fischbek – manchen Dingen muss man einfach treu bleiben. Kürzel: ast

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