HAW Hamburg Campus Medien, Information und Design
Hackerangriff an der HAW Hamburg: Die Wichtigsten Hinweise im Überblick. Foto: Vincent Kohlbecher

Die IT-Infrastruktur der HAW Hamburg ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Der Hackerangriff auf die Hochschule wurde am 29. Dezember 2022 festgestellt. Was es jetzt Wichtiges zu beachten gibt. 

Die HAW Hamburg gibt täglich Updates in den FAQs auf der Homepage. Es wurde ein Krisenstab einberufen. Die Schadensfeststellung läuft noch.

Das müssen Studenten wissen

Durch den Cyberangriff auf die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg können Studierende seit Ende 2022 nicht auf die Postfächer ihrer HAW-E-Mail-Adresse zugreifen. Auch die Erreichbarkeit per Telefon ist eingeschränkt. Das WLAN der Hochschule ist mittlerweile wieder verfügbar. Allerdings ist der Zugang zu Räumen mit einer elektronischen Schließberechtigung, nicht möglich – das betrifft auch die Lehrlabore. 

Das gilt für die Beschäftigten der HAW Hamburg

Die Hochschule gibt auf Ihrer Webseite bekannt, der Lehr- und Prüfungsbetrieb solle ohne Aufschub fortgesetzt werden. Außerdem wird noch geklärt, inwieweit Dozierende ihre Dienstlaptops und sonstige Geräte gefahrenfrei nutzen können.

Prüfungen, Hausarbeiten und Co.

Alle mündlichen und schriftlichen Prüfungen sollen stattfinden, jedoch sind Ausnahmen möglich. Die Abgabe von Hausarbeiten und Abschlussarbeiten verschiebt sich um drei Wochen, denn auch die Bibliothek ist nur eingeschränkt nutzbar.

Cyberangriff an der HAW Hamburg: Was war los?

Die Angreifer haben sich von einem dezentralen IT-System in die zentralen IT- und Sicherheitskomponenten der HAW Hamburg gehackt. Dadurch haben Sie auch administrative Rechte erhalten. Außerdem wurden Daten abgegriffen.

Welche Daten haben die Hacker?

Mittlerweile steht fest, dass auch folgende persönliche Daten abgegriffen wurden: 

  • die Benutzer*innennamen und Passwörter (kryptographisch gesichert)
  • E-Mail-Adressen
  • hinterlegte E-Mail-Adressen, soweit eine externe E-Mail-Weiterleitung besteht
  • hinterlegte Mobilfunknummern
  • Personalnummern der Beschäftigten
  • Matrikelnummern der Studierenden sowie interne Kennungen
  • organisatorische Zugehörigkeiten zu Hochschul-Bereichen
  • ggf. erhaltene Berechtigungen wie Team-Zugehörigkeiten und Gruppenmitgliedschaften
  • ggf. weitere Informationen in Textfeldern, die durch Self-Services gefüllt werden konnten

Wichtig für alle: Passwörter ändern und Virenschutzprogramme nutzen

Die HAW Hamburg rät allen Studierenden und Beschäftigten ihre Kennwörter zu ändern. Außerdem sollen Virenschutzprogramme installiert werden. In Einzelfällen können Passwörter von Plattformen wie Ebay oder Amazon betroffen sein. Die Änderung der Passwörter soll über externe Geräte erfolgen, also nicht über Hochschul-PCs oder Laptops der HAW Hamburg.

ast

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Anita Stall, Jahrgang 1999, ist zwar eines der Küken in der Redaktion, hat aber mit Bauernhof sonst eher wenig am Hut. Stattdessen ist sie mit ihrem Van „Möhrchen“ immer auf der Suche nach Menschen, die ein Gesicht ihres Onlinemagazins „Faces of earth“ werden. Sie interviewte dafür eine Dragqueen, schrieb über Weltraumschrott und will Nischenthemen und Randgruppen mit ihrem Magazin eine Plattform bieten – auch auf Social Media. Offline setzt sie sich ebenfalls für Freiheit und Gerechtigkeit ein. Freedom ist nicht nur auf Anitas Handgelenk tätowiert, sie hat bereits ein Hörspiel über den Christopher Street Day geschrieben und war auf einer Demo gegen Delphinfang. Dass sie die Wasserwelt liebt, zeigt sich schon im Namen ihres Heimatortes: Meerbusch. Nach ihrem Journalistik-Studium in Hannover wohnt Anita jetzt in Hamburg-Fischbek – manchen Dingen muss man einfach treu bleiben. Kürzel: ast

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