Tschentscher will Drogenkriminalität eindämmen

Internationale Allianz gegen Kokain-Handel

Bürgermeister Peter Tschentscher geht gegen Drogenhandel vor. Foto: Pressebild, Senatskanzlei Hamburg
Bürgermeister Peter Tschentscher geht gegen Drogenkriminalität vor. Foto: Pressebild, Senatskanzlei Hamburg

Hamburg, Rotterdam und Antwerpen wollen gemeinsam die illegale Drogeneinfuhr über ihre Häfen eindämmen. Bürgermeister Peter Tschentscher will eine internationale Allianz gegen Kokainschmuggel schmieden. Damit verbundene organisierte Kriminalität soll bekämpft werden. 

Für den internationalen Drogenhandel werden die europäischen Häfen immer wichtiger, auch Hamburgs Hafen konnte im vergangenen Jahr eine erhebliche Summe an Kokain sicherstellen. Jetzt ergreift Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher die Initiative und will eine internationale Allianz gegen den Kokainschmuggel schmieden. Hamburg, Rotterdam und Antwerpen sollen gemeinsam gegen die Drogeneinfuhr vorgehen.

Besuch in Kolumbien

Tschentscher besuchte in den letzten Tagen die Hauptstadt Bogotá und die Hafenstadt Buenaventura, mit seinen Arbeitskollegen aus Rotterdam und Antwerpen. Kolumbien gehört zu den wichtigsten Kokain-Produzenten weltweit. Der Bürgermeister wurde von einer vierzehnköpfigen Delegation aus Vertretern der deutschen, niederländischen und belgischen Zoll-, Sicherheits- und Hafenbehörde begleitet. Auf der Seite Kolumbiens nahmen Personen und Repräsentanten des Ministeriums, der Justiz und der Kriminalpolizei teil. Sie berieten über eine gemeinsame Strategie im Kampf gegen den Drogenhandel. „Die Entwicklungen in Rotterdam und Antwerpen haben gezeigt, dass ein wachsender Drogenkonsum und der Drogenschmuggel über die Häfen mit einer gefährlichen Ausweitung der organisierten Kriminalität insgesamt einhergehen. Das müssen wir in Hamburg verhindern“, sagt der Bürgermeister. Er möchte frühzeitig reagieren, vorbereitet sein und international zusammenarbeiten. Bei den Gesprächen wurde eine Kooperation mit den Sicherheitsbehörden vereinbart.

Kolumbiens Regierung stellte in den Gesprächen die drastischen Folgen der organisierten Drogenkriminalität dar. Sie bekräftigten ihre Unterstützung im Kampf gegen die Drogenkriminalität und sie appellierten an ihre internationalen Kollegen gemeinsam anzugehen. In Zukunft wolle man noch konsequenter und einheitlicher vorgehen und die Sicherheitsmaßnahmen erhöhen.

Drogenkriminalität wirksamer bekämpfen

Kolumbien ist vor Peru und Bolivien führend um Kokain-Handel. Laut dem Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung der Vereinten Nationen (UNODC) ist Kolumbien für zwei Drittel des weltweiten Kokain-Anbaus verantwortlich. Europa gehört neben den USA zu den wichtigsten Absatzmärkten. Im letzten Jahr wurden in Deutschland nach Angaben des Bundesinnenministeriums 35 Tonnen Kokain von der Polizei und Zoll beschlagnahmt. Der Großteil davon wurde im Hamburger Hafen festgestellt. Im vergangenen Jahr wurde hierzu auf dem Hamburger Hafensicherheitsgipfel die „Allianz Sicherer Hafen Hamburg“ gegründet und ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen. Ziel ist es, den Hamburger Hafen besser zu schützen und die Drogenkriminalität wirksamer zu bekämpfen.

awa/dpa

­­Alicia Maria Wagner, Jahrgang 1998, könnte für die volle Länge von “Dancing Queen” die Luft anhalten, denn ihr Rekord im Apnoetauchen liegt bei 3 Minuten und 51 Sekunden – im Bodensee. Alicia stammt aus der Nähe von Stuttgart, in Tübingen studierte sie Medienwissenschaften und Englisch. Für ein Schmuckgeschäft machte sie dort Social-Media-Arbeit und Corporate Design, fotografierte und produzierte Videos. Sie ist zwar kein großer ABBA-Fan, aber dafür mag sie das Herkunftsland der Band umso mehr: Sie hat in ihrem Leben schon knapp zwei Jahre in Schweden verbracht, hat dort studiert, gecampt und einen Elch geküsst (es war ihr erster Kuss). Irgendwann zieht sie vielleicht ganz dorthin.
(Kürzel: awa).

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