Dicke Kerzen, Tannenzweige und ein runder Kranz: In der Adventszeit hat der Adventskranz einen festen Platz in unseren Wohnzimmern. Doch was steckt hinter diesem Brauch aus Hamburg?
In der Vorweihnachtszeit werden die vier Kerzen jeden Adventssonntag nacheinander angesteckt. Aber was steckt eigentlich hinter dieser gemütlichen Tradition?
Die Kinder sind schuld
Der Hamburger Theologe Johann Hinrich Wichern nahm im frühen 19. Jahrhundert Kinder aus armen Familien bei sich auf und zog mit ihnen in ein altes Bauernhaus. Die Kinder waren vor Weihnachten ungeduldig und fragten häufig, wann denn nun endlich Weihnachten sei. Deshalb baute Wichern aus einem alten Wagenrad einen Holzkranz mit 20 kleinen roten und vier großen weißen Kerzen. Jeden Tag in der Adventszeit wurde eine rote Kerze angezündet und sonntags eine weiße. So konnten die Kinder die Tage bis Weihnachten abzählen.
Aus dem traditionellen Wichernschen Adventskranz hat sich etwa 1860 der Adventskranz mit vier Kerzen und Tannengrün entwickelt.
Ines Timm, Jahrgang 1989, hat schon einmal mitten in einem Gewitter einen Mastbruch überstanden. Die begeisterte Seglerin stammt aus einer Seefahrerfamilie, sie liebt das Meer, würde aber nie eine Kreuzfahrt machen. Geboren ist sie in Brunsbüttel, nach dem Abitur absolvierte sie in Flensburg eine Ausbildung zur Schifffahrtskauffrau. Danach studierte sie an der FH Flensburg BWL mit Schwerpunkt Marketing. Nach dem Bachelor arbeitete sie in unterschiedlichen Werbeagenturen, unter anderem bei Scholz & Friends, und betreute Kampagnen für namhafte Kunden wie Siemens oder das Bundesverkehrsministerium. Als ehrenamtliches Mitglied unterstützt sie mit ihrer Expertise in Öffentlichkeitsarbeit und Marketing den Kulturlotse Hamburg e.V.