Deutscher Computerspielpreis
Szene aus dem Spiel Orwell. Bild: Osmotic Studios

In Berlin wurde am 26. April der Deutsche Computerspielpreis verliehen. Zwei Entwicklerstudios aus Hamburg waren dabei und gewannen in den Kategorien „Bestes Serious Game“ und „Bestes Mobiles Spiel“. Auch die HAW Hamburg hat Grund zum Feiern.

Große und kleine Studios waren beim Deutschen Computerspielpreis in Berlin zu Gast. Unter den rund 700 Gästen waren auch Studierende aus Hamburg mit ihren Entwicklerstudios.
Osmotic Studios landete mit demSpiel „Orwell“ in der Kategorie „Bestes Serious Game“ auf dem zweiten Platz und gewann 20.000 Euro. Shelly Alon sicherte sich das Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro in der Kategorie „Bestes Mobiles Spiel“ für das Handyspiel „Glitchskier“.

In „Orwell“ dreht sich alles um das Thema Überwachung. Als sogenanntes Social-Awareness-Game bringt es dem Spieler die Rolle von Social Media in Überwachungsszenarien näher. Lobend hob die Jury hervor, dass das Spiel nicht mit  erhobenem Zeigefinger daherkomme und bei dieser Thematik den Spielspaß nicht vergesse. Das Spiel ist in Zusammenarbeit mit dem australischen Studio Surprise Attack Games aus Melbourne entstanden.

Das in Pixeloptik designte Handyspiel Glitchskier ist eine Reminiszenz an alte Arcade-Shooter. Der Spieler steuert einen Pfeil und schießt sich durch schlauchartige Level. Die Jury des Deutschen Computerspielpreis lobte nicht nur das Zusammenspiel von Metapher, Gameplay und Ausführung, sondern auch die Grafik und den Sound.

Deutscher Computerspielpreis
Szene aus Glitchskier. Bild: Shelly Alon