Wähler vor türkischem Generalkonsulat, in Hamburg
Wähler vor türkischem Generalkonsulat in Hamburg Foto: Mats Mumme

Hamburger mit türkischem Pass stimmen noch bis zum 9. April über die von Erdogan angestrebte Verfassungsänderung ab. FINK.HAMBURG hat mit einigen der 83.000 Wahlberechtigten vor dem türkischen Konsulat gesprochen

Vom 27. März bis zum 9. April können türkische Staatsbürger über eine umstrittene Verfassungsänderung abstimmen, die vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan initiiert wurde, um seine Position zu stärken. Hamburg ist eine von dreizehn deutschen Städten, in denen rund 1,4 Millionen Deutschtürken ihre Stimme abgeben können. 83.000 Wahlberechtigte gibt es alleine in der Hansestadt.

Das Wahllokal im Generalkonsulat in Rotherbaum ist von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Die Sicherheitsvorkehrungen sind hoch: Vor dem Eingang kontrollieren zwei Mitarbeiter die Pässe, es folgen weitere Checks mit Metalldetektor. Alle Wahlurnen werden erst nach Berlin und anschließend mit einem gecharterten Flugzeug nach Ankara gebracht. Wahlbeobachter begleiten den Transport bis in die Türkei, wo das Referendum erst am 16. April stattfindet.

FINK.HAMBURG hat sich vor dem Konsulat umgeschaut und Wähler aus der Region gefragt, warum sie abstimmen und was sie sich vom Ergebnis erhoffen.

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