Ausschreitungen in der Schanze während des G20-Gipfels bleiben den Hamburgern in Erinnerung. Foto: Jonas Dengler
Ausschreitungen in der Schanze während des G20-Gipfels bleiben den Hamburgern in Erinnerung. Foto: Jonas Dengler

Der G20-Gipfel hat Hamburg und den Rest des Landes geprägt. Am 1. Dezember geht der G20-Vorsitz von Deutschland nach Argentinien  – doch die Ereignisse am Rand des Gipfels werden vielen Hamburgern noch lange in Erinnerung bleiben.

Am Donnerstag, 30. November, endete die deutsche G20-Präsidentschaft mit einem G20-Spitzentreffen zur Zukunft des Stahlmarkts in Berlin. Argentinien übernimmt ab dem 1. Dezember 2017 den G20-Vorsitz. Der nächste Gipfel wird im November 2018 in Buenos Aires stattfinden. Staatschef Mauricio Macri nannte die Prioritäten der argentinischen Präsidentschaft: Die Zukunft des Arbeitsmarkts im technologischen Wandel, den Aufbau von Infrastruktur zur Entwicklung und nachhaltige Nahrungssicherheit.

Nach ereignisreichen zwölf Monaten geht der deutsche G20-Vorsitz zu Ende. Trotz Ausschreitungen während des Gipfels in Hamburg zeigt sich die Bundesregierung zufrieden mit den politischen Ergebnissen.

In vielen Politikbereichen hätten „greifbare Ergebnisse“ erzielt werden können, so die Bundesregierung. Die Bilanz von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen fällt weniger positiv aus. Die politischen Einigungen und Abschlusserklärung wurden von Plünderungen, eskalierenden Demonstrationen und Gewaltexzessen in der Schanze überschattet.


Bunter Protest, tanzende Menschen – aber auch heftige Ausschreitungen und brennende Autos: Der G20-Gipfel in Hamburg hatte viele unterschiedliche Gesichter.

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cat/dpa