Elektro-Bus vom VHH
Digitale Mobilität in der Hamburger Innenstadt. Foto: Julian Kornacker

Deutsche Großstädte haben Fortschritte im Bereich digitale Mobilität gemacht. Hamburg kann sich freuen, es belegt in einer aktuellen Studie den ersten Platz. Doch der internationale Vergleich ist ernüchternd.

Platz eins für Hamburg in Sachen digitale Mobilität. In einer Studie, die mit dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) zum Thema Digitalisierung der Mobilität entstand, wurden 25 deutsche Städte untersucht. Das Ergebnis: Hamburg ist die modernste Stadt. Auf Platz zwei und drei liegen Stuttgart und Berlin.

Erfolg hat Hamburg mit dem Projekt „Verkehr 4.0“. Als Teil des Projekts wurde der Bereich um den Hafen mit Sensoren ausgestattet, die den gesamten Verkehr erfassen. Autofahrer können die Verkehrsinformationen mobil abrufen. Die Stadt verspricht sich davon, das Staurisiko zu senken.

Darüber hinaus sind schon viele Busse in Hamburg über Sensoren mit Ampelsystemen verbunden. Das sorgt für ausgedehntere Grünphasen, sobald sich ein Bus nähert. Busse sollen somit leichter durch den Verkehr kommen.

All diese Innovationen können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Hamburg, aber auch Deutschland im internationalen Vergleich zurückliegen. Ein Vorbild ist Amsterdam. Hier fahren zum Beispiel schon 5000 Elektroautos. In Hamburg sind es nur rund 360.

kor/dpa

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Ursprünglich wollte Julian Kornacker, Jahrgang 1992, nach der Schule "dick Kohle verdienen" und studierte deshalb in der Oberpfalz BWL. Relativ schnell wurde dem Hannoveraner jedoch klar, dass es Wichtigeres gibt und er verschrieb sich dem Journalismus. Die ersten Schritte unternahm er beim ZDF und Radio Hamburg. Es folgte ein Bachelor in Sportjournalismus an der Medienakademie der Hansestadt. Julian schämt sich nicht dafür, Fan von Cristiano Ronaldo zu sein. An seiner Begeisterung für Videospiele lässt er seit einiger Zeit auch andere teilhaben: auf seinem eigenen Let’s-Play-Kanal bei YouTube. Die Kamera ist seine andere große Leidenschaft: Vor und hinter der Linse sorgt Julian für bewegte Bilder. Zum Einschlafen hört er "Fest und flauschig".