Aufgrund falscher Angaben bei der Fusion mit WhatsApp muss Facbeook nun eine hohe Strafe zahlen.
Aufgrund falscher Angaben bei der Fusion mit WhatsApp muss Facbeook nun eine hohe Strafe zahlen. Foto: Sarah Kneipp

Nach der Übernahme von WhatsApp versicherte Facebook, ein automatischer Abgleich der Nutzerdaten beider Dienste sei nicht möglich. Diese Angaben erwiesen sich als falsch. Nun muss Facebook eine hohe Strafe zahlen.

Die EU-Kommission fordert 110 Millionen Euro Strafe von Facebook. Grund dafür sind falsche Angaben bei der Bündelung von Nutzerdaten im Rahmen der Übernahme von WhatsApp. Das Bußgeld wurde am Donnerstag in Brüssel verhängt. Ein Sprecher von Facebook verkündete, die Strafe zu akzeptieren: „Die heutige Ankündigung bringt die Sache zum Abschluss“, sagte er.

Facebook hatte nach Angaben der EU-Wettbewerbskommissarin Margarethe Vestager im Jahr 2014 erklärt, die Mitarbeiter seien nicht zum automatischen Datenabgleich zwischen den Benutzerkonten beider Dienste in der Lage. „Die Kommission hat festgestellt, dass ein automatischer Abgleich der Facebook- und der WhatsApp-Nutzerprofile jedoch bereits im Jahr 2014 technisch möglich war, und dass den Facebook-Mitarbeitern diese Möglichkeit bekannt war“, erklärte Vestagers Behörde.

Facebook stellte hierzu klar, die Fehler seien unbeabsichtigt gewesen: „Wir haben seit den allerersten Kontakten zur Kommission nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und versucht, zu jeder Zeit korrekte Informationen zu liefern.“ Die Kommission bestätigte in diesem Zusammenhang, die unterlaufenen Fehler hätten keinen Einfluss auf die Genehmigung der Fusion gehabt. So seien die Angaben zwar relevant, aber nicht ausschlaggebend gewesen.

sam/dpa

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Der perfekte Platz für einen Sonnenaufgang? Das ist für Sarah Kneipp, Jahrgang 1995, eine 140 Meter hohe Windkraftanlage, die sie natürlich selbst hinaufgeklettert ist. Auf Berge steigt sie aber auch gern. Außerdem könnte sie einem - als Unternehmen, aber bestimmt auch privat - selbst mitten in der Nacht ohne Probleme aus der Patsche helfen. Denn schnelle und richtige Entscheidungen treffen, das hat Sarah in der professionellen Beschäftigung mit Krisenkommunikation in den PR-Abteilungen mehrerer Unternehmen gelernt – darunter ein Hersteller von Windkraftanlagen. Wegen Benni, ihrem griechischen Straßenhund, ist sie seit einiger Zeit überdurchschnittlich viel vor der Tür und testet nebenbei das ein oder andere Sushi-Restaurant in Hamburg.