Szene aus dem Animationsfilm
Szene aus dem Animationsfilm "Die rote Schildkroete"

Vom 31. Mai bis zum 04. Juni zeigen japanische Regisseure, Autoren und Schauspieler ihre Filme in Hamburger Kinos – ein Schwerpunkt sind diesmal gefühlsbetonte Animes.

Plakat: Japan-Filmfest Hamburg
Plakat: Japan-Filmfest Hamburg

Das 18. Japan-Filmfest widmet sich großen Gefühlen: Unter dem Motto „Zwischen Hart und Zart – Japans Kino der verlorenen Unschuld“ präsentieren über 30 Filmschaffende vom 31. Mai bis 04. Juni ihre Werke in Hamburger Kinos. Japanische Regisseure, Autoren und Schauspieler sind zu Gast. Im Programm werden unter anderem aktuelle Entwicklungen des japanischen Zeichentrickfilms aufgegriffen. Außerdem läuft der international erfolgreiche Actionfilm „Shin Godzilla“ im Metropolis.

Spannend, gefühlsbetont und dramatisch seien viele der Produktionen, die beim Japan-Filmfest gezeigt werden. In „Seal of the Sun“ arbeitet der Regisseur Futoshi Sato die Katastrophe von Fukushima auf. Der Spielfilm „Innocent Blood“ zeigt die Zerstörung der eigenen Unschuld im vielfältigen Sinn und in „Mr. Long“ kann der Zuschauer die unerwartete Veränderung eines Auftragsmörders verfolgen.

Der Schwerpunkt liegt auf Anime

Ein Schwerpunkt wird beim Japan Filmfest auch in diesem Jahr wieder der japanische Zeichentrickfilm sein. Asiatische Studios produzieren Animes aller Genres: von Historiendramen über Actionstreifen bis hin zu Fantasy-Abenteuern. Ein Höhepunkt ist in diesem Zusammenhang die Vorführung von Michael Dudok de Wits „Die rote Schildkröte“ (Foto oben) – ein wortloser und bildgewaltiger Film über einen Mann, der auf einer einsamen Insel strandet.

Einzelheiten des Programm findet man auf der Seite des Veranstalters.

Seit 1998 findet das Japan-Filmfest Hamburg (JFFH) bereits parallel in mehreren Programmkinos statt. Die Spielorte variieren von Jahr zu Jahr. Zuletzt waren das Metropolis, das Studio-Kino und das 3001 Kino dabei. Seit 2002 organisiert der Verein Nihon Media e. V. das Festival.

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Robert Bauguitte, Jahrgang 1988, liebt den Ruhrpott, vertraut aber kulinarisch auf seine französischhugenottische Herkunft. Am liebsten kocht er „Coq au vin“ oder backt Flammkuchen. Sonst trifft man ihn oft im Fußballstadion, wo er für die Sportzeitung „Reviersport“ als freier Mitarbeiter gearbeitet hat. Er ist in Duisburg geboren, dennoch brennt Roberts Herz für den Verein Wattenscheid 09 (aus Bochum). In Hamburg trifft man ihn häufig bei St.-Pauli-Spielen an, zu denen er schon während seines MeWi-Studiums sogar aus Siegen angereist ist. Neben dem Sport interessiert er sich vor allem für Kultur, die Elbphilharmonie begeistert ihn besonders.