Geldscheine Euro
30.000 Euro wurden in fünf Briefumschlägen an das Jobcenter geschickt. Foto: Pexels

Im Jobcenter Bramfeld wurden 30.000 Euro gefunden. Nun wird die Suche nach dem „Spender“ eingestellt. Das Jobcenter darf entscheiden, was mit dem Geld passieren soll.

Diesen Donnerstag hat die zuständige Staatsanwaltschaft die Ermittlungen zum unbekannten Spender von 30.000 Euro eingestellt, die an das Jobcenter Bramfeld geschickt wurden. Bereits im Januar erreichte die Geschäftsstelle eine Reihe an Briefumschlägen, die mit Bargeld gefüllt waren. Es folgte eine Suche nach dem unbekannten Absender, der laut des beigefügten Schreibens sein Gewissen erleichtern wollte, nachdem er zu Unrecht Leistungen erhielt.

Auf Rückfrage von FINK.HAMBURG teilte Nana Frombach, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Hamburg mit, dass die Ermittlungen eingestellt worden sind. „Die Entscheidung was mit dem Geld passiert, liegt nun beim Jobcenter Hamburg“, so Frombach. „Früher oder später wird die Summe in irgendeiner Form dem Steuerzahler zu Gute kommen“, sagt Dirk Heyden, Geschäftsfüher des Jobcenter Team.Arbeit.Hamburg, zum weiteren Vorgehen.

In fünf Briefen hatte ein Unbekannter Scheine im Gesamtwert von etwa 30.000 Euro an das Jobcenter Bramfeld verschickt. Nach dem Erhalt der Briefe versuchte das Jobcenter zunächst die Handschrift des Absenders intern zuzuordnen und alle Hinweise zu überprüfen, die zum Absender führen könnten. „Gleichzeitig wurde Anzeige gegen Unbekannt wegen Verdachts auf Sozialbetrug gestellt und das Geld bei der Bundesbank sicher verwahrt“, so Kirsten Maaß, Pressesprecherin des Jobcenters. Polizei und Staatsanwaltschaft übernahmen daraufhin die Ermittlungen.

had