Beiersdorf
So soll die neue Beiersdorf-Zentrale aussehen. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf wird 2018 eine neue Konzernzentrale in Eimsbüttel errichten. Bei den Plänen für den Neubau wird von einer „Jahrhundertentscheidung“ gesprochen. 

An der Troplowitzstraße in Eimsbüttel wird ab Anfang 2018 die neue Konzernzentrale der Beiersdorf AG errichtet. Auf einer Fläche von 100.000 Quadratmetern entstehen 3000 Arbeitsplätze. Mit insgesamt 180 Wissenschaftlern soll ein neuer Spitzenstandort für Strukturforschung mit internationaler Strahlkraft entstehen. Neben dem Bürokomplex soll auch ein neues Forschungszentrum aufgebaut werden. Vorstandsvorsitzender Stefan Heidenreich betont, dass man „nur mit Produktinnovationen die Zukunft sichern“ könne.

Die Bauarbeiten sollen Anfang 2018 beginnen und im August 2021 abgeschlossen sein. Die Pläne für den Neubau beschreibt Beiersdorf-Chef Heidenreich als „zurückhaltend und sehr funktional“. Rund 230 Millionen Euro werden in die Errichtung des neuen Standorts investiert. Alle Mitarbeiter sollen bis 2022 in der neuen Konzernzentrale ihre Arbeitsplätze beziehen. Das alte Bürogebäude in der Unnastraße wird in Absprache mit der Stadt zu Wohnungen umfunktioniert.

Der Sitz der Beiersdorf AG ist seit 1892 in Eimsbüttel. Eine Mobilitätsumfrage von 2014 unter den Mitarbeitern ergab, dass mehr als ein Drittel der Beschäftigten in einem Umkreis von fünf Kilometern um die Geschäftsstelle und die Produktionsflächen leben. Dies soll auch in den Plänen für die neue Konzernzentrale berücksichtigt werden.

klu