Der Schwer-in-Ordnung-Ausweis von Hannah aus Pinneberg. Foto: Kai Bruhn/dpa

Ein 14-jähriges Mädchen aus Pinneberg landete mit ihrem veränderten Schwerbehindertenausweis einen viralen Hit. Jetzt will das Hamburger Versorgungsamt das besondere Dokument in Serie ausstellen.

Das Hamburger Versorgungsamt möchte den Schwer-in-Ordnung-Ausweis, den die 14-Jährige Hannah aus Pinneberg erfunden hat, in Serie ausstellen. Gegenüber NDR 90,3 sagte Sozialsenatorin Melanie Leopold (SPD): „Das zeigt deutlich: Menschen mit Behinderung empfinden sich als ganz normale Menschen, als Teil dieser Gesellschaft, und sie haben keine Lust, von Dritten immer als eine bestimmte Gruppe klassifiziert zu werden“.

Hannah landete Wochen zuvor einen viralen Hit: Weil sie sich an dem Wort „schwerbehindert“ in ihrem Ausweis störte, veränderte sie ihn zu einem Schwer-in-Ordnung-Ausweis. Ihre Aktion wurde bei Twitter gepostet und begeisterte die Netzgemeinde.

Der Schwer-in-Ordnung-Ausweis soll unbürokratisch in Serie gehen. Ein richtiger Schwerbehindertenausweis ist natürlich trotzdem noch Pflicht.

kor

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Ursprünglich wollte Julian Kornacker, Jahrgang 1992, nach der Schule "dick Kohle verdienen" und studierte deshalb in der Oberpfalz BWL. Relativ schnell wurde dem Hannoveraner jedoch klar, dass es Wichtigeres gibt und er verschrieb sich dem Journalismus. Die ersten Schritte unternahm er beim ZDF und Radio Hamburg. Es folgte ein Bachelor in Sportjournalismus an der Medienakademie der Hansestadt. Julian schämt sich nicht dafür, Fan von Cristiano Ronaldo zu sein. An seiner Begeisterung für Videospiele lässt er seit einiger Zeit auch andere teilhaben: auf seinem eigenen Let’s-Play-Kanal bei YouTube. Die Kamera ist seine andere große Leidenschaft: Vor und hinter der Linse sorgt Julian für bewegte Bilder. Zum Einschlafen hört er "Fest und flauschig".