Eine Wildkatze erkundet einen Wald in der Nähe von Schlangenbad (Hessen). Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
Die Europäische Wildkatze ist das "Tier des Jahres" 2018. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Sieht sie nicht niedlich aus? Die Europäische Wildkatze ist “Tier des Jahres” 2018. Dadurch sollen ihre Lebensbedingungen verbessert werden.

Die Europäische Wildkatze ist “Tier des Jahres” 2018. Das hat die in Hamburg ansässige Deutsche-Wildtier-Stiftung mitgeteilt. Dadurch soll der Art mehr Beachtung verschafft und ihre Lebensbedingungen verbessert werden. Wildkatzen (Felis silvestris) sind keine verwilderten Hauskatzen, sondern eine eigene Art.

Die nachtaktiven Tiere ernähren sich vor allem von kleinen Säugetieren, Amphibien und Vögeln. Um herauszufinden, wie sich die zunehmende Nutzung des Waldes durch den Menschen auf das Verhalten der streng geschützten Wildkatze auswirkt, betreibt die Deutsche-Wildtier-Stiftung ein dreijähriges Forschungsprojekt in Rheinland-Pfalz. Ziel des Wildkatzenschutzes sei eine Wiederbesiedlung aller geeigneten Waldlebensräume, sagte Malte Götz, der für die Tiere zuständige Experte der Stiftung.

pet/dpa

Christoph Petersen, Jahrgang 1989, liebt Bahnfahren und zahlt gerne seinen Rundfunkbeitrag. Spießig? Von wegen: Der Wiesbadener war sogar schon mal in der „Neon" als Single bei den „Ehrlichen Kontaktanzeigen“. Nach seinem Politik- und Soziologie-Studium in Mainz arbeitete Christoph als Hörfunkredakteur und -Moderator für hr1, bevor er sein Volontariat bei einer Produktionsfirma für Dokumentarfilme abschloss. Jetzt lebt er in der „Barmbronx" im Osten Hamburgs und bummelt lieber über den Flohmarkt beim Museum der Arbeit als über den in der Schanze. Dort sucht er vor allem nach alten Schallplatten, die Kindheitserinnerungen wecken.