Peter Tcshentscher
Peter Tschentscher fordert die Erhöhung des Mindestlohns. Foto: Senatskanzlei Hamburg / Bina Engel

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher setzt sich für eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns ein. Bereits zwei Wochen zuvor hatte er angekündigt, Beschäftige der Stadt Hamburg und der öffentlichen Betriebe künftig mit mindestens zwölf Euro pro Stunde zu entlohnen.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher spricht sich gegenüber dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ für eine bundesweite Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro aus. Die Erhöhung sei nötig, um überhaupt eine Familie ernähren oder im Alter von der Rente leben zu können. Tschentscher schwebt ein schrittweises Vorgehen bei der Erhöhung des Mindestlohns vor, bei dem Hamburg den Anfang macht.

Bereits am 27. April hatte das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, Tschentscher habe für Beschäftigte der Stadt Hamburg die Mindestlohnerhöhung von 8,84 Euro auf zwölf Euro angekündigt. Auch die Grünen sprachen sich dafür aus. Grüne und SPD haben einen Antrag in den Hamburger Senat eingebracht, über den am 16. Mai entschieden werden soll. Noch in dieser Legislaturperiode, bis 2020, soll der Senat mit den Gewerkschaften die entsprechenden Tarifverträge aushandeln.

lg

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Carl Lukas Gebhard, geboren 1993, ist gebürtiger Hamburger, also fast – er kommt aus Harburg. Seinen Bachelor und Master hat er in Göttingen in Gender Studies gemacht. In Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro Northeim und Einbeck hat er mit Schülerinnen und Schülern Erklärvideos gedreht, zum Beispiel zu Transsexualität und Mobbing. Auch im Newsroom von FINK.HAMBURG setzt er sich für das Thema Gleichstellung ein. Seine Kühlschranktür ist voll mit Magneten aus der ganzen Welt. In Vietnam trank Lukas in sechs Stunden hundert Bier mit einheimischen Senioren – deren Sprache er danach auch etwas verstand. Ein Jahr jobbte er an der Rezeption der einzigen Jugendherberge in Sankt Moritz. Dreimal in der Woche ist er in Hamburg bouldern. Sein Ziel: krass werden. lg