Hamburger Hauptbahnhof
Hamburger Hauptbahnhof. Foto: pixabay

Der Hamburger Hauptbahnhof ist oft übervoll. Die Stadt Hamburg und die Deutsche Bahn wollen nun mit einer Erweiterung mehr Kapazitäten schaffen. Das erklärte Bürgermeister Peter Tschentscher am Donnerstag.

Mit mehr als einer halben Millionen Fahrgästen pro Tag stößt der Hamburger Hauptbahnhof an seine Belastungsgrenzen. Seit Jahren wird eine Erweiterung diskutiert. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher stellte zusammen mit Deutsche-Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla am Donnerstag die ersten Pläne vor: Kurzfristig sollen Kioske und Automaten auf den Bahnsteigen 13 und 14 entfernt werden, um Platz zu gewinnen. Zusätzlich soll es provisorische Bahnsteigzugänge auf der Südseite des Bahnhofs zur Steintorbrücke geben.

Ausbau der Südseite

Langfristig soll das historische Gebäude auf der Südseite über die Steintorbrücke hinaus ausgebaut werden. Auf der Ostseite zur Kirchenallee sind ebenfalls Erweiterungsarbeiten geplant: Es soll eine überdachte Passage entstehen. „Der Hamburger Hauptbahnhof soll fit gemacht werden für die nächsten 100 Jahre“, sagte Tschentscher. Einen genauen Zeitplan gebe es noch nicht, der Umbau könne realistisch bis 2030 abgeschlossen sein.

Ein Wettbewerb entscheidet

Ziel ist es, den Hamburger Hauptbahnhof als wichtigen Verkehrsknotenpunkt für die Zukunft zu rüsten, sagte der Bürgermeister. „Es soll Mitte 2019 ein internationaler Wettbewerb zur Weiterentwicklung und Erweiterung des Hauptbahnhofs ausgeschrieben werden. Dieser soll 2020 abgeschlossen sein“, so Tschentscher gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Darin sieht er die beste Möglichkeit eine geeignete Lösung zur Ausgestaltung des Bahnhofs und seines Umfeldes zu finden.

Im kommenden Jahr wollen Stadt und Bahn die Zusammenarbeit in einer Absichtserklärung fixieren. Was der Umbau kosten wird, sei noch nicht abzusehen. Beide Parteien waren sich einig, dass eine Finanzierung möglich sei.

dpa/ca

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