Alle Jahre wieder: Die Livemusikszene der Hansestadt hat am Donnerstag den neunten Hamburger Club Award vergeben. Newcomer des Jahres, bester Club, Festival des Jahres … Insgesamt elf Clubs erhielten ein Auszeichnung.

Am vergangenen Donnerstagabend wurden im Docks auf St. Pauli die Hamburger Club Awards verliehen. Im neuen Jahr in Folge vergab die Behörde für Kultur und Medien Preise für herausragende Leistungen in der Livemusikszene. Insgesamt erhielten elf bekannte Hamburger Clubs Auszeichnungen.

Und die Gewinner sind

Musikclub des Jahres: Übel & Gefährlich
Greenclub des Jahres: Barbarabar
Newcomer-Förderung des Jahres 2018: Molotow
Bester neuer Club: Hebebühne
Konzert des Jahres: Astra Stube
Clubnacht des Jahres: Hafenklang
Festival des Jahres & Bester Fremdveranstalter: Off The Radar
Publikumspreis: Monkeys Music Club
Ehrenpreis: Farid Müller
Die zerbrochene Gitarre: Investorengesellschaft AC Immobiliengesellschaft

Bereits zum dritten Mal darf sich das Übel & Gefährlich  mit dem Titel „Musikclub des Jahres“ schmücken. Off the Radar wurde gleich zweimal ausgezeichnet: als „Festival des Jahres“ und als „bester Fremdveranstalter“. Auch das Thema Nachhaltigkeit spielte eine Rolle bei der diesjährigen Preisvergabe. Die Babarabar holte sich den Titel als „Green Club des Jahres“. Mit einer Solar-Anlage auf dem Dach versorgt sich der Club selbst mit Strom. Zum zweiten Mal holte der Monkeys Music Club den Publikumspreis, der bereits im Vorfeld über ein vorgegangenes Online-Voting bestimmt wurde. Die Hebebühne in der Barnerstraße ist seit Donnerstag der „bester neue Club“ Hamburgs.

„Musikclubs bereichern die Stadt“

Neben einer Trophäe erhielten die Gewinner Preisgelder in Höhe von insgeamt 11.000 Euro. Davon übernimmt die Behörde für Kultur und Medien 8.000 Euro. Von Elektrobeats über Soul bis hin zu Song Slams: „Die Musikclubs bereichern das ganze Jahr mit großem Engagement und einem vielfältigen Programm das kulturelle Leben unserer Stadt. Der Club Award verschafft einmal im Jahr denjenigen eine Bühne, Aufmerksamkeit und Anerkennung, die ansonsten den Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit bieten, sich einem Publikum zu präsentieren“, erklärt Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien. Um diese Vielseitigkeit zu unterstützen und ihr mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, verleiht das Clubkombinat Hamburg seit 2010 den Hamburger Club Award. Ingesamt 135 Akteure aus der Club- und Veranstaltungsbranche bilden die Jury der Awards.

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Cherifa Akili, Jahrgang 1991, hat einen Spleen: Bevor sie duscht, spült sie die Shampoo-Flasche ab, um nicht mit den daran haftenden Keimen in Berührung zu kommen. So sorgfältig ist die gebürtige Bremerin mit ghanaischen Wurzeln auch, wenn es um Mode geht. Während ihres Bachelor-Studiums „Bekleidung – Technik und Management“ startete sie ihren Blog curlsallover.com mit eigenem Instagram-Account. Dort hat sie 9.000 Follower, denen sie neue Mode- und Lifestyle-Trends zeigt. Außerdem organisierte sie für das Label Closed (ein großes Modelabel) Fotoshootings – von der Auswahl der Fotografen bis zum Druck der Kampagnenplakate. In ihrer Freizeit treibt sich Cherifa mit Hip-Hop und R'n'B im Fitnessstudio zu Höchstleistungen an.