An der U-Bahn-Haltestelle Legienstraße gibt es jetzt jede Menge Freaks zu sehen – auf einem Wandgemälde. Gestaltet hat diese norddeutschen Charaktere der Hamburger Street-Art-Künstler Rebelzer.
Die Graffiti-Figuren der Wandmalerei im Stadtteil Horn sind laut Hochbahn besonders minimalistisch gezeichnet. Die Malerei besteht aus schwarzer Farbe auf weißem Grund. Dargestellt sind Matrosen, Tätowierte und Zahnlose. Bekannt sind die Freaks aus dem Millerntorstadion.
Der Künstler Rebelzer hat nun im Auftrag der Hamburger Hochbahn die Wand der neuen U-Bahn-Waschanlage, die zwischen den Bahnsteigen der U2/U4-Haltestelle Legienstraße liegt, mit 66 solcher Figuren verschönert.

Hochbahn-Projektleiter Söhnke Hornsmann: „Die Freaks gehören zu Hamburg und machen die Haltestelle jetzt zu einem einzigartigen Erlebnis – eine 260 Meter lange Kunstgalerie! Und für die wartenden Fahrgäste ist der Blick sicherlich deutlich schöner als auf eine weiße Wand.”
Für die Öffentlichkeit ist das Kunstwerk mit dem Abbau des Gerüstes ab sofort sichtbar. Die Arbeiten für die neue U-Bahn-Werkstatt und die U-Bahn-Waschanlage finden weiterhin statt. Ende April soll die Baustelle fertiggestellt werden.
Durch die neue Waschanlage können pro Tag bis zu 18 Fahrzeuge durchfahren. Zusätzlich entsteht eine neue Werkstatt zwischen den Haltestellen Legienstraße und Billstedt. Die Gesamtinvestitionen liegen bei 44 Millionen Euro.
cb
Christopher Bahl, Jahrgang 1992, hatte in seinem Praxissemester für den lokalen Fernsehsender „Hamburg1“ viele Promis und Politiker vor der Kamera. Olaf Scholz traf er wöchentlich, aber auch Jorge González, bekannt aus „Germany‘s Next Topmodel“, und Fußball-Legende Uwe Seeler. Der studierte Bibliotheks- und Informationsmanager entdeckte dabei die Arbeit mit der Kamera für sich. Als Komparse ist er außerdem öfter Teil von Kinofilmproduktionen – zuletzt als Junggeselle bei „Gipsy Queen“. Beim Fernsehjournalismus will der gebürtige Hamburger gerne bleiben und irgendwann mal alle Hauptstädte Europas bereist haben. Kürzel: cb