Hund Tero im Kühlergrill. Foto: Polizei Hamburg
Hund Tero im Kühlergrill. Foto: Polizei Hamburg

Es ist ein vorweihnachtliches Wunder: Zwergschnauzer Tero wird angefahren, steckt bis zum späten Nachmittag im Kühlergrill eines Autos fest  und überlebt. 

„Da ist ein Hund in deinem Kühlergrill“: Was wie der Beginn einer Szene eines Comics klingt, erlebte eine Frau aus Bullenhausen bei Harburg am Dienstagmorgen. Auf dem Weg zur Arbeit bemerkte die 59-Jährige einen Schlag an ihrem Fahrzeug. Was sie nicht merkte: In ihrem Kühlergrill steckte ein Hund fest. Genauer: der 13-jährige Zwergschnauzer Tero.

Seine Besitzerin konnte nur noch aus der Ferne zuschauen, wie ihr Hund im Kühlergrill steckend in Richtung Hamburg abtransportiert wurde. Sie meldete den Hund daraufhin bei der Polizei als vermisst. In der Aufregung habe sich die Halterin jedoch nicht das Kennzeichen des Autos merken können, so die Polizei Harburg in einer Mitteilung.

20 Kilometer lange Fahrt in misslicher Lage

Am Nachmittag dann die Erleichterung: Tero lebt. Er fuhr im Kühlergrill die 20 Kilometer lange Fahrt bis nach Hamburg nahezu unversehrt mit  und musste sich dann noch einige Stunden gedulden. Die Autofahrerin bemerkte erst nach Arbeitsschluss ein leises Winseln aus dem Kühlergrill und entdeckte den Zwergschnauzer in der misslichen Lage.

Dieser war mit der Situation sichtlich unzufrieden und versuchte sogar die Helfer der Feuerwehr zu beißen. Die Retter zogen schnell die Verbindung zum Unfall am Morgen und übergaben den befreiten Tero wieder an seine Besitzerin. Die Polizei spricht von einem „tierischen Vorweihnachtswunder“.

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Melina Mork, Jahrgang 1996, wollte mit sieben Jahren Stadionsprecherin werden. Aber als in der Schule die Länge ihrer Essays zunehmend eskalierten, beschloss sie, dass sie lieber Journalistin werden möchte. Nach dem Abitur zog sie für das Bachelor-Studium in Kulturjournalismus von Salzgitter nach Hamburg. Zwischen Theater-Kritiken und Reportagen entdeckte sie ihre Liebe zu multimedialen Inhalten. Erste Erfahrungen sammelte sie beim Stadtmagazin “Szene Hamburg”, dem “Netzpiloten Magazin” oder auch beim Performing Arts Festival “Out Now”. Wenn sie nicht gerade Video-Essays bingewatched ist sie mit ihrer Kamera unterwegs oder im nächstgelegenen Café anzutreffen. Denn der Kaffee am Morgen ist für sie ein Muss.